Zusammen mit zehn weiteren Energieversorgern hat die Naturstrom AG Klage beim Gericht der Europäischen Union (EuG) eingereicht, gegen den geplanten „Zusammenschluss“ von RWE und Eon. Die Klage richtet sich allerdings nicht gegen die Konzerne selbst, sondern gegen die Europäische Kommission, die den Plänen der Unternehmen im letzten Jahr grünes Licht gegeben hatte. Aus Sicht der […]
Der Konzern hat sein Nettoergebnis 2019 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Sogar in den Sparten Braunkohle und Kernenergie erzielte RWE einen höheren Gewinn als 2018. In den kommenden drei Jahren will der Konzern weltweit fünf Milliarden Euro in den Ausbau der erneuerbaren Energien investieren.
Am 25. Februar 2000 verabschiedete die damalige rot-grüne Mehrheit des Bundestages zusammen mit der PDS die erste Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Es wurde bis heute weltweit rund 100 Mal kopiert.
Der Anteil der erneuerbaren Energien ist vorläufigen Berechnungen zufolge 2019 um fast fünf Prozentpunkte nach oben geschnellt. Das geht vor allem auf das Konto der Windenergie – die Photovoltaik legte nur leicht zu.
Beim „Bundesländervergleich Erneuerbare Energien“ von AEE, DIW Berlin und ZSW schneiden Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg im Gesamtranking besonders gut ab. Bei der Nutzung des Photovoltaik-Potenzials liegen Bayern und Sachsen-Anhalt vorn.
In Indien geraten die Betreiber von Kohlekraftwerken zunehmend unter Druck. Wie eine neue Studie von KPMG India feststellt, könnte ein Großteil der fossilen Kraftwerke ab 2022 eher eine Rolle ähnlich eines Energiespeichers erhalten. Sie könnten dann mögliche Stromreserven bereitstellen, um die Netzvariabilität bei Bedarf auszugleichen. Denn etwa ab diesem Zeitpunkt könnte die Anlagenauslastung von vielen […]
Die Energiewende kommt immer deutlicher bei den Versorgern an. Das zeigte sich auf der European Utility Week in Paris. Ab kommendem Jahr will sie unter dem Namen „Enlit“ noch stärker die gesamte Energieindustrie inklusive der erneuerbaren Erzeugung erreichen.
Das Analystenhaus hat einen Ausblick auf den deutschen Strommarkt im Jahr 2030 veröffentlicht. Der Ausstieg aus Kernkraft und Kohle wird demnach vor allem durch erneuerbare Energien, Gaskraftwerke und Speicher ausgeglichen.
Eine aktualisierte Datenbank der Internationalen Energie-Agentur zeigt, dass der Anteil der Solar- und Windenergie an der weltweiten Energieerzeugung 2017 nur bei zwei Prozent lag. In den OECD-Staaten haben die erneuerbaren Energien aber bei der Stromerzeugung zu Gas und Kohle aufgeschlossen.
Die 3,3 Millionen britischen Haushalte, die ihren Strom von Eon beziehen, bekommen ab sofort nur noch Ökostrom, ohne dafür mehr bezahlen zu müssen. Das Unternehmen führt eine Meinungsumfrage als Motivation für die Umstellung an.