Das mit 29 Megawatt nach Angaben der Projektierer LEAG und EPNE größte Floating PV-Projekt Deutschlands soll im kommenden Winter ans Netz gehen. Anders als geplant kann sie nicht auf trockenem Boden installiert werden.
Dem Unternehmen zufolge handelt es sich dabei um das größte Floating-Photovoltaik-Projekt Deutschlands. Auftraggeber für die Anlage auf dem Bergbaufolgesee sind Leag und EP New Energies.
Ziel ist ein Joint Venture von Leag und EnviaM, um gemeinsam in der Lausitz neue Photovoltaik- und Windenergie-Projekte voranzutreiben. Die Entwicklung und Planung der Projekte sollen Envia Therm und EP New Energies übernehmen.
Cottbus hat einen Satzungsbeschluss gefasst, der das 21 Megawatt Projekt in greifbare Nähe rücken lässt. Bis zum Jahresende wollen Leag und EPNE den Bauantrag einreichen. Auch ihre geplante „GigawattFactory“ wächst weiter mit einem neuen Solarpark im sächsischen Böhlen, wo ebenfalls eine telweise rekultivierte Bergbaufolgefläche genutzt wird.
Leag nennt das Vorhaben „GigawattFactory“. Es entsteht auf ehemaligem Bergbaugelände. Damit soll die Lausitz bis 2030 zu Deutschlands „grünem Powerhaus“ werden.
In dem Portfolio befinden sich acht Photovoltaik-Kraftwerke mit knapp einem Gigawatt Gesamtleistung, die auf ehemaligen Bergbauflächen in Mittel- und Ostdeutschland entstehen sollen. Die ersten Inbetriebnahmen sind für Frühjahr 2023 geplant, denn noch in diesem Jahr sollen erste Genehmigungen erfolgen. Die aktuellen Rahmenbedingungen erschweren jedoch die Umseztung von Erneuerbaren-Anlagen in diesen Gebieten.
Mit einem einstimmigen Votum befürwortet die Gemeinde den Bau des Solarparks in Dissen-Striesow. Bereits im Januar erfolgte die Zustimmung zum Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan, der ein „Grüner Solarpark nach Maß“ werden soll. Der Baubeginn ist für 2024 geplant.
Mit 21 Megawatt gehört es zu den größten Floating-Photovoltaik-Projekten in Deutschland. Leag und EPNE bereiten die Installation im Brandenburg aktuell vor. Dafür müssen zunächst 40.000 Meter Boden verdichtet werden.
EPNE und Leag entwickeln gemeinsam den Energiepark „Bohrau“ mit einer 400 Megawatt Photovoltaik-Anlage, die jenseits des EEG finanziert wird. Zur Rekultivierung des Tagebaus Jänschwalde planen sie einen weiteren 40 Megawatt Solarpark in unmittelbarer Nähe.