Kurz nach der Freigabe der Transaktion hat Eon damit mehr als 426 Millionen Aktien übernommen. Die Innogy-Aufsichtsräte legen zum 4. Oktober ihre Mandate nieder. Die Übernahme schürt bei vielen Konkurrenten weiter große Sorgen, da sie eine Monopolstellung der neuen Energieriesen in verschiedenen Sektoren fürchten.
Lange hat es gedauert, doch jetzt können die Energieriesen ihr großes Tauschgeschäft abschließen. Kritik an der Genehmigung kommt von der Konkurrenz, die eine vorherrschende Marktmacht Eons nach Abschluss der Transaktion fürchten. Der Energiekonzern will nun seinerseits keine weitere Zeit bei der Integration von Innogy mehr verlieren.
Sobald die EU-Kommission die Übernahme der Innogy-Anteile von RWE und anderen Aktionären genehmigt hat, soll die Innogy SE auf die Eon Verwaltungs SE verschmolzen werden. Teil dieses Plans ist ein umwandlungsrechtlicher Squeeze-out der verbliebenen Minderheitsaktionäre.
Mit den Einnahmen will der Energiekonzern nachhaltige Infrastruktur- und Energieeffizienzprojekte finanzieren. Zudem sollen die zwei Grünen Unternehmensanleihen die Finanzierungskosten für Eon senken. Investoren standen nach Aussage des Unternehmens Schlange.
Genau wie der Konkurrent erwartet auch RWE die Übernahme der Tochter Innogy durch Eon für September. Im ersten Halbjahr konnte der Energiekonzern seine Ergebnisse verbessern.
Der Energiekonzern hat ein Video veröffentlicht, in dem Katzen den Komfort eines Smart Home genießen. Damit will das Unternehmen die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologien präsentieren. Der Energiekonzern setzt auf die Beliebtheit von „Cat Content“ in den sozialen Netzwerken.
Bei der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen zeigte sich der Energiekonzern weiter optimistisch, bald die Freigabe aus Brüssel zu erhalten. Der Gewinn von Eon lag unter Vorjahresniveau.
In Sachsen-Anhalt will die Tochter Avacon dem Erdgas einen Anteil von 20 Prozent Wasserstoff beimischen. Das Projekt ist Teil der Eon-Initiative „Grünes Gas aus Grünem Strom“.
In dem EU-Projekt Ielectrix haben sich 14 Partner aus neun EU-Staaten sowie das Energieversorgungsunternehmen Tata Power aus Indien zusammengeschlossen. Die technische Leitung hat jetzt Energieversorger Eon übernommen.
Die 3,3 Millionen britischen Haushalte, die ihren Strom von Eon beziehen, bekommen ab sofort nur noch Ökostrom, ohne dafür mehr bezahlen zu müssen. Das Unternehmen führt eine Meinungsumfrage als Motivation für die Umstellung an.