CDU-Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will LNG-Infrastruktur-Kosten auf Verbraucher wälzen.
Der neue Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium hat den Zeitplan für den politischen Prozess rund um den Kohleausstieg konkretisiert. Noch ist demnach offen, ob separate Gesetze für den Braun- und Steinkohleausstieg geben wird.
Mit dem Projekt „hybridge“ wollen die Partner die Sektorenkopplung auf Systemebene starten. Das Hemholtz-Zentrum Berlin arbeitet derweil bei „Hy Care“ mit. Im Zuge des europäischen Projekts soll ein Tankprototyp entwickelt werden, der auf kleinstem Raum mindestens 50 Kilogramm Wasserstoff speichern kann. Zugleich verkündete auch das Bundeswirtschaftsministerium den Start der Ausschreibung für seine „Reallabore der Energiewende“ mit Fokus auf „Sektorenkopplung und Wasserstofftechnologien“, „großskalige Energiespeicher im Stromsektor“ und „energieoptimierte Quartiere“.
Das Bundeswirtschaftsministerium hat den neuesten Bericht „Barometer Digitalisierung der Energiewende“ veröffentlicht. Mit 22 von 100 Punkten zeigt er noch viel Luft nach oben. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft fordert die Bundesregierung, bei der Zertifizierung intelligenter Messsysteme nachzubessern.
Im kurz vor Weihnachten veröffentlichten Energiesammelgesetz fehlt eine rechtlich klare Übergangsbestimmung für die Vergütung von Photovoltaik-Dachanlagen zwischen 40 und 750 Kilowatt. Das Bundeswirtschaftsministerium hat nach Angaben des Verbands den Fehler eingeräumt und eine schnelle Klarstellung zugesagt.
Auch wenn das Ministerium die Zahlen für seine Wirtschaftlichkeitsberechnung bei Photovoltaik-Dachanlagen nicht öffentlich macht, so liegen sie pv magazine nun dennoch vor. Es zeigt sich, dass die Sonderkürzung zum Jahreswechsel mit Systempreis- und Betriebskosten-Annahmen gerechnet wurde, die aus Sicht von Photovoltaik-Unternehmen unrealistisch sind.
Eine Anfrage von pv magazine zur Veröffentlichung der Grundlage für die Kürzung der Solarförderung für Photovoltaik-Dachanlagen um 20 Prozent zum Jahreswechsel blieb vom Ministerium bislang unbeantwortet. Auf Twitter erklärt das Ministerium jedoch, es will nähere zu den Wirtschaftlichkeitsanalysen in Kürze veröffentlichen. Immerhin stehen jetzt die Sachverständigen für die öffentliche Anhörung nächste Woche fest.
Nach einem Gespräch mit Industrievertretern veröffentlichte der Bundeswirtschaftsminister noch weitere Einzelheiten zu einer möglichen Batteriezellfertigung im Gigawattmaßstab in Deutschland – in Form eines Thesenpapiers. Altmaier betonte auf der „Vernetzungskonferenz Elektromobilität 2018“ mehrfach die Bedeutung und Dringlichkeit des Vorhabens für die Wirtschaft in Deutschland und Europa, um sich nicht komplett von Asien oder den USA abhängig zu machen.
Nachdem sich die Koalitionsspitzen auf die Streckung der zusätzlichen Ausschreibungen für Photovoltaik und Windkraft geeinigt haben, taucht nun der Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums auf. Dort ist für Photovoltaik-Anlagen zwischen 40 und 750 Kilowatt eine Kürzung der Solarförderung um 20 Prozent zum Jahreswechsel vorgesehen.
Das Ministerium bestätigte auf Anfrage von pv magazine lediglich, dass die Gespräche über die Sonderausschreibungen und Ausbaumengen für Photovoltaik und Windkraft derzeit noch laufen. Einzelheiten wollte es nicht nennen, auch keinen Termin, wann das Kabinett über den Referentenentwurf beraten wird.