Die Neuinstallationen würden damit 33 Prozent höher liegen als 2023. Gesenkt hat das Beratungsunternehmen seine Schätzung für die Polysiliziumproduktion im laufenden Jahr, da die Hersteller ihre Produktion vorübergehend drosseln.
Bloomberg New Energy Finance stellt in einem neuen Bericht fest, dass die meisten Emissionssenkungen vor 2030 durch Photovoltaik und Windenergie erzielt werden müssen, um auf Kurs für ein Netto-Null-Ziel bis 2050 zu bleiben. Das Netto-Null-Szenario zielt auf eine kombinierte Solar- und Windkapazität von 31 Terawatt bis 2050 ab.
Auf der Smarter E Europe im Mai in München veranstaltete das pv magazine einen weiteren Future PV-Roundtable, um die Möglichkeiten von Photovoltaik-Projekten zu diskutieren, die ohne Solarförderung auskommen. In allen Marktsegmenten sind dabei Lösungen vorhanden, wie die Experten auf der Veranstaltung deutlich machten.
Die Marktforscher erwarten, dass bis 2040 Batteriespeicher mit einer kumulierten Leistung von 942 Gigawatt installiert sein werden. Die Kosten sollen bis 2030 um 52 Prozent sinken.
Nach einem vergleichsweise schwachen Jahr 2016 sind die Investitionen in erneuerbare Energien im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Insbesondere die Photovoltaik mit über 160 Milliarden US-Dollar war der Treiber bei Investitionen, wie aus einer neuen Studie hervorgeht. Mit Abstand das meiste Geld gab China aus. In Europa gingen die Investitionen in Photovoltaik, Windkraft und Co. stark zurück – auch wenn hier noch vergleichsweise viel in Zukunftstechnologie investiert wird.
Bloomberg New Energy Finance kommt in einer aktuellen Analyse für das erste Halbjahr 2018 in der Photovoltaik weltweit auf durchschnittliche Stromgestehungskosten von 70 US-Dollar pro Megawattstunde. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 ist das ein Rückgang um 18 Prozent.