Der Verband forderte die EU-Energieminister auf, den Einspeisevorrang für Photovoltaik, Windkraft und Co. zu erhalten. Zugleich aktualisierte der BEE seine Studie, wonach Deutschland bei Beibehaltung des derzeitigen Ausbautempos seine zugesagten Ziele bei erneuerbaren Energien bis 2020 klar verfehlen wird.
Am 24. September 2017 findet die nächste Bundestagswahl statt. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat daher die Parteien zu mehreren energiepolitischen und klimaschutzrelevanten Themen befragt.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie hat Argumente zusammengetragen, die zeigen, warum Photovoltaik, Windkraft und Co. die Zukunft in der Energieversorgung gehört. Damit soll die Politik im anstehenden Bundestagswahlkampf wachgerüttelt werden.
Mit acht Vorschlägen wendet sich der Verband an die Politik. Deren Umsetzung ist nach Ansicht des BEE notwendig, damit die Energiewende nicht auf halbem Wege stecken bleibt. Zentral sind dabei der schnellere Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co. sowie der Einstieg in den Kohleausstieg.
Ab dem 1. August wird Peter Röttgen den Verband führen. Bis zur Aufspaltung des Energiekonzerns Eon leitete er dort das Innovationszentrum für Energiespeicherung.