Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte genügt dem BDEW zufolge zwar für den derzeitigen Bedarf, muss aber zügig ausgebaut werden, um die Klimaziele für 2030 zu erreichen. Das Fraunhofer IEE hat derweil zusammen mit Partnern das Forschungsprojekt „Ladeinfrastruktur 2.0“ gestartet.
Dem Verband zufolge gibt es in Deutschland nicht genug neue Kraftwerksprojekte, um den Ausstieg aus der Atomenergie und der Kohleverstromung auszugleichen. Das zeigt eine vom BDEW zusammengestellte Liste mit Bauvorhaben ab 20 Megawatt Leistung.
Die Koalitionsspitzen haben sich auf die Bildung eines eigenen Klimakabinetts geeinigt. Die Verbände BEE, bne und BDEW begrüßen den Schritt, fordern aber endlich auch Fortschritte in der Energiepolitik und beim Klimaschutz.
Nur sieben Prozent der Befragten finden es am attraktivsten, ihr Auto an ihrer Arbeitsstelle zu laden. 15 Prozent sehen in öffentlichen Ladesäulen die attraktivste Option.
Etwa zehn Monate nach Amtsantritt hat Peter Altmaier nun doch noch jemanden gefunden, der sich um das Thema Energie in seinem Haus kümmern will. Andreas Feicht vom VKU wechselt zum 1. Februar in das Ministerium.
Der BDEW hat einen Zuwachs von 20 Prozent bei öffentlichen Ladepunkten zwischen August und Dezember verzeichnet. Bei der Kaufprämie für Elektroautos wird viel Geld im Fördertopf übrigbleiben, wenn sie Ende Juni ausläuft. Der VDA fordert eine Verlängerung des Umweltbonus und mehr Investitionen in den Aufbau der Ladeinfrastruktur.
Nach der AGEB sieht auch der Verband die Erneuerbaren auf der Überholspur. Insgesamt hat die Energiewirtschaft 11 Millionen Tonnen CO2 in diesem Jahr eingespart.
Die beiden Verbände trommeln mit einer neuen Broschüre für Power-to-Gas. Sie fordern von der Politik, bessere Bedingungen für den Betrieb solcher Anlagen zu schaffen. Mit einem breiten Technologiemix sei der Klimaschutz langfristig deutlich günstiger als mit einer Vollelektrifizierung von Wärme- und Verkehrssektor.
Die Beschlüsse der Weltklimakonferenz COP24 in Polen sorgen in Deutschland nicht gerade für Euphorie. Die Ergebnisse reichen nicht aus, um den Klimawandel zu stoppen, sind sich Politiker, Wirtschaftsvertreter und Klimaschützer einig. Positiv sei, dass es nun endlich ein Regelwerk für die Weltgemeinschaft gebe.
Eine Metastudie im Auftrag des VDE|FNN und BDEWs gibt Handlungsempfehlungen, wie bei der Integration der Elektromobilität in das Stromnetz vorgegangen werden sollte. Eine intelligente Steuerung der Ladevorgänge würde eine optimalere Nutzung der bestehenden Netze ermöglichen. Anreize für Dauer und Zeitpunkt des Ladens von Elektrofahrzeugen könnten dabei hilfreich sein.