Noch bis zum 30. September 2022 können Kommunen, Unternehmen und Bürger Anträge einreichen, auch diesmal stehen wieder drei Millionen Euro zur Verfügung. Der erste Förderaufruf war am 31. Dezember 2021 zu Ende gegangen.
Der Freistaat strebt eine Förderung für Eigentümer von Denkmalschutz-Immobilien an, die Photovoltaik-Anlagen wegen Auflagen bei Material oder Farbe nur mit Mehraufwand realisieren können. Das geht aus einer Antwort des bayerischen Wissenschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Landtag hervor.
Das bei Landshut geplante Zentrum soll sich auf die Wertschöpfungskette der Wasserstoff-Mobilität konzentrieren. Daimler Truck wird Ankernutzer der Einrichtung sein.
Der bayerische Ministerpräsident hat das neue Energiekonzept für Bayern vorgestellt. Bis 2030 soll das Bundesland die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien verdoppeln. Aber auch die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken steht zur Debatte.
Das Förderprogramm läuft nach zweieinhalb Jahren nun planmäßig aus. Dem bayerischen Wirtschaftsministerium zufolge hat es den Bau von mehr als 700 Megawatt Photovoltaik-Leistung auf Bayerns Dächern unterstützt.
Im niederbayerischen Rottenburg hat der zehnte „Hofladen für Energie“ der Eon-Tochter eröffnet. Die Bürger können darüber vor Ort erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien beziehen.
Bayerns Wirtschaftsministerium zufolge sind mit Erreichen dieser Zahl die für dieses Förderprogramm vorgesehenen Finanzmittel von knapp 100 Millionen Euro ausgeschöpft. Aktuell sind aber noch Anträge möglich.
Weniger als vier Prozent der Gebäude des Freistaats sind mit einer Photovoltaik-Anlage ausgerüstet. Bei Neubauten sind es nur 15 Prozent. Bayern bezeichnet sich zu Unrecht als „Sonnenland“, kritisieren die Grünen.
Das Modell aus Bayern sollte dabei für Deutschland genutzt werden. Gerade Privathaushalte erwägen aufgrund der steigenden Energiepreise in der kommenden Zeit, in eine Photovoltaik-Anlage zu investieren.
Insgesamt zehn Millionen Euro stehen zur Verfügung. Bis Ende März können Projektskizzen eingereicht werden, um weitere Tankstellen für Nutzfahrzeuge und Busse auf Wasserstoff umzurüsten.