Die Menge an in Deutschland vorhandenen Stromspeichern wird nun sehr schnell wachsen. Bis 2029/30 werden wir 387 bis 826 (maximal 1114) Gigawattstunden im System haben, von heute ca. 75,6 (maximal 180) Gigawattstunden. Damit entsteht eine vollkommen veränderte Landschaft im Bereich der Elektrizitätswirtschaft. Das Speichern von Strom wird das neue Normal sein und unter anderem einen […]
Ministerpräsident Söder und Wirtschaftsminister Aiwanger sehen Netzkapazitäten für Gaskraftwerke, Industrie und Rechenzentren durch Anschlussanfragen für Batteriespeicher blockiert. Der Bundesrat befasst sich bei seiner nächsten Sitzung mit Vorschlägen aus Bayern zur Beschleunigung des Netzausbaus.
Enerkii will die Energiekosten im Mittelstand deutlich senken – ohne Investitionsrisiko für die Kunden. Herzstück ist das selbstentwickelte OS-Tool, das Lastgänge analysiert und die wirtschaftlich beste Kombination aus Photovoltaik, Speicher und Reststrombeschaffung vorschlägt. Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb übernimmt das Start-up gleich mit.
Der Batteriepark mit 240 Megawattstunden Kapazität soll 2027 in Betrieb gehen und Strom aus den vielen Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen der Region zwischenspeichern. Der Projektierer RE.Venture spricht von einer möglichen Erweiterung auf bis zu 480 Megawattstunden.
Anker bietet einen Speicher als Selbstbaulösung für Besitzer von Stecker-Solar-Geräten an. Mit den Erweiterungen können Hausbesitzer auch in klassische Dimensionen vordringen, wobei der Anbieter dafür auch Elektriker vermittelt.
Volker Schöller von Schoenergie setzt sich dafür ein, dass die vielen Großspeicher, die vermutlich bald gebaut werden, netzbildend sind. Dafür baut er am Umspannwerk in Föhren ein Demonstrationsprojekt mit Komponenten von SMA, die sich schon in Großbritannien bewähren. Ein Standard für die Zukunft?
Ein von der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) und der Nationalen Energiebehörde (NEA) angekündigter Plan soll Investitionen in Höhe von umgerechnet 30 Milliarden Euro auslösen – hauptsächlich für Batteriespeicher.
Die Plattform „Regelleistung-Online“ hat erneut Zahlen bei Netzbetreibern abgefragt und kommt allein bei sieben Beteiligten auf 470,5 Gigawatt. Die Netzanschlussanfragen seien kein realistischer Indikator für den Markthochlauf von Batteriespeichern, sondern Ausdruck eines fehlgeleiteten Genehmigungssystems, so die Einschätzung.
Teil der Transaktion sind geplante Photovoltaik-, Windkraft und Speicherprojekte mit insgesamt rund sechs Gigawatt Leistung. Allein in Australien wächst die Projektpipeline von Tag Energy damit auf insgesamt zehn Gigawatt.
Mit einer cloudbasierten Software analysiert das junge Unternehmen Batterien im laufenden Betrieb in stationären Großspeichern oder Elektrofahrzeugen. Die Plattform diagnostiziert, wie stark Batterien altern, ob Zellen ungleich arbeiten oder ob Risiken für Ausfälle oder sogar Brände entstehen.