Nach einem Medienbericht ist die Kurzarbeit bei dem Photovoltaik-Hersteller in Frankfurt/Oder zu Jahresbeginn wieder aufgehoben worden. Doch dies sei nicht unbedingt ein gutes Zeichen. Eine direkte Bestätigung von Astronergy über eine drohende Schließung der Modulfertigung war zunächst nicht zu bekommen.
Nach dem Auslaufen der Anti-Dumping- und Anti-Subventionsmaßnahmen für die kristalline Photovoltaik-Produkte aus China in Europa sehen sich die Hersteller hierzulande einem neuen Preisdruck ausgesetzt. Astronergy, das zur chinesischen Chint-Gruppe gehört und in Frankfurt (Oder) Solarmodule produziert, hat die Produktion vorerst gedrosselt.
Gemeinsam mit Astronergy errichtet das Photovoltaik-Unternehmen derzeit einen zweiten Solarpark in dem Nachbarland. Weitere Dach- und Freiflächenanlagen sollen folgen.
In der Dominikanischen Republik ist das mit 58 Megawatt Nennleistung größte Photovoltaik-Kraftwerk der Karibik ans Netz gegangen. Entwickelt, geplant und gebaut wurde die Anlage von dem deutschen Projektierer F&S Solar.
Astroenergy meldet wichtige Player im Bereich Elektro- und Photovoltaik-Großhandel als neue Kunden. Der Modulproduzent aus Frankfurt/Oder will gemeinsam mit Partnern die von Solarworld hinterlassene Lücke schließen.
Die erste Hälfte des 116 Megawatt großen Photovoltaik-Kraftwerks in der Dominikanischen Republik sollen bereits im Juni in Betrieb gehen. Den Stromabnahmevertrag dafür hat F&S Solar schon im vergangenen Jahr abgeschlossen.
Der Modulhersteller hat in seiner Produktionsstätte den Durchsatz einer Fertigungslinie um 40 Prozent gesteigert. Eine weitere Fertigungslinie soll bis zum Sommer aufgerüstet werden.
Drei Millionen Euro plant der Photovoltaik-Hersteller im kommenden Jahr für die Modernisierung seiner Produktionsanlagen in Deutschland auszugeben. Außerdem sucht Astronergy noch Fachkräfte für die Softwareentwicklung und das Engineering.
Die Photovoltaik-Freiflächenanlage in der Region Groningen soll eine Gesamtleistung von etwa 15,5 Megawatt haben und im Dezember ans Netz gehen. Es ist der Markteintritt für Goldbeck Solar in den niederländischen Photovoltaik-Markt.
Der Hersteller will im Modulwerk in Frankfurt (Oder) komplett auf die Fünf-Busbar-Technologie umstellen. Für Austausch-Module würden aber noch eine gewisse Zeit Module mit vier Busbars vorgehalten, so Astronergy.