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Agora Energiewende

Erneuerbare Energien im EU-Stromsystem 2018 auf 32,3 Prozent gestiegen

Neue Photovoltaik-, Wind- und Biomassekraftwerke haben vor allem in Deutschland, Großbritannien und Frankreich die Steinkohle aus dem Strommix verdrängt. Das zeigt eine Analyse des Jahres 2018 von Agora Energiewende und Sandbag.

Agora Energiewende zieht gemischte Bilanz eines Ausnahmejahrs für die Energiewende

Photovoltaik, Windkraft und Co. haben nach der Auswertung des Berliner Think-Tanks genau so viel zur Bruttostromerzeugung beigetragen wie die Kohle – erstmals. Auch die C02-Emissionen gingen 2018 stark zurück, allerdings lag dies eher an nicht nachhaltigen Faktoren.

Agora Energiewende: Win-Win-Situation bei mehr Erneuerbaren und weniger Kohle

Ein schrittweiser Kohleausstieg kombiniert mit dem geplanten Ausbau der erneuerbaren Energien auf 65 Prozent könnte 2030 die Strommengen und Strompreise stabilisieren. Auch das Klimaziel würde die Bundesregierung damit erreichen.

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Agora: Nichteinhaltung der CO2-Ziele könnte Deutschland bis zu 60 Milliarden Euro bis 2030 kosten

Gerade in den Bereichen Gebäuden, Verkehr und Landwirtschaft kommt die Bundesregierung bei den Bemühungen, die Klimaziele zu erreichen nur schleppend voran. Nach einer Analyse von Agora Energiewende und Agora Verkehrswende muss Deutschland bis zu 60 Milliarden Euro bis 2030 ausgeben, um CO2-Emissionsrechte in den Nachbarländern zuzukaufen. Das Geld sollte eher genutzt werden, um Wachstum und klimafreundliche Innovationen in den Sektoren hierzulande voranzutreiben.

Agora Energiewende kritisiert intransparente Netzentgelte

Der Berliner Think-Tank sieht vermehrte Indizien dafür, dass die deutschen Stromkunden mehrere hundert Millionen Euro jährlich zu viel an Netzentgelten zahlen. Der Gesetzgeber sollte daher das geltende Recht präzisieren und für die gleiche Transparenz bei den Netznutzungsentgelten sorgen, die es seit Beginn an bei der EEG-Umlage gibt. Der BDEW weist die Vorwürfe zurück und hält eine detaillierte Kostenprüfung für gegeben.

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Agora Energiewende erwartet stabile EEG-Umlage für 2019

Im dritten Jahr in Folge dürfte sich die Höhe der EEG-Umlage kaum ändern. Nach der Prognose des Berliner Think-Tank könnte sie minimal auf 6,78 Cent pro Kilowattstunde sinken. 2020 geht Agora Energiewende derzeit aber von einem deutlichen Anstieg auf 7,66 Cent pro Kilowattstunde aus.

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Agora Energiewende: 12 Punkte für moderne Netze und 65 Prozent Erneuerbare bis 2030

Der Berliner Think-Tank hat ein Programm vorgestellt, wie die Netze kostengünstig modernisiert werden können, um 65 Prozent Erneuerbare bis 2030 aufzunehmen. Allerdings muss auch der jährliche Zubau der Erneuerbaren höher ausfallen als bislang. Bei der Photovoltaik sind jährlich fünf Gigawatt neu installierte Leistung notwendig, damit das Ziel bis 2030 noch erreicht werden kann.

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Agora Energiewende stellt Plan für den Strukturwandel in der Lausitz vor

Ein 100-Millionen-Euro-Fonds soll die Lausitz künftig zur blühenden Landschaft machen. Die Energie dafür soll aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen kommen – Agora Energiewende schlägt dabei besondere Regelungen bei den Ausschreibungen für entsprechende Bergbauregionen vor. Für jedes Gigawatt, das an fossiler Kraftwerkskapazität abgeschaltet wird, soll demnach ein Gigawatt an Erneuerbaren-Anlagen zugebaut werden.

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Deutschland und Frankreich sollten Energiewende bilateral vorantreiben

Agora Energiewende und IDDRI haben eine gemeinsame Studie veröffentlicht, in denen sie unterschiedliche Szenarien untersuchen, wie Deutschland und Frankreich die Energiewende in ihrem Land zum Erfolg führen können. Beide Länder sollten rasch die Kohleverstromung beziehungsweise Atomkraftnutzung reduzieren sowie Erneuerbare weiter ausbauen. Das Wichtigste jedoch: Sie müssen ihre Energiepolitik miteinander abstimmen.

Photovoltaik, Windkraft und Biomasse überflügeln europaweit die Kohlekraft

Erstmals erzeugten die Erneuerbaren-Anlagen in der EU im vergangenen Jahr mehr Strom als die Kohlekraftwerke. Trotzdem stagnierte insgesamt der Erneuerbaren-Anteil an der Stromerzeugung, so ein Bericht von Agora Energiewende und Sandbag. Zwar legte die Windkraft deutlich zu, auf der anderen Seite ging die Wasserkraft witterungsbedingt deutlich zurück. Für die Zukunft sehen die beiden Think Tanks vor allem in der immer günstigeren Photovoltaik viel Potenzial.