„Diese Klimakonferenz war ein Angriff auf das Herz des Pariser Abkommens“, kommentiert Greenpeace zurecht. Was lernen wir nach dem gescheiteren Madrid-Gipfel? Unsere Aufgabe heißt: Energiewende selber machen und sich dabei an Vorbildern wie Schweden, England oder Dänemark orientieren.
Mittels einer IoT-Plattform soll eine Verbindung von der Erzeugung von Photovoltaik, Wind- oder Wasserkraft mit dem Verbrauch in Echtzeit hergestellt werden. Mit ihrer Lösung „24/7 Matching“ wollen die Konzerne mehr Transparenz bei der Nutzung erneuerbarer Energien schaffen und zugleich die Nachfrage nach Photovoltaik, Windkraft und Co. von Privathaushalten und Wirtschaft ankurbeln.
Der deutsche Autokonzern hat die Pilotanlage für Batteriezell-Kleinserien in Betrieb genommen. Im Joint Venture mit dem schwedischen Partner Northvolt soll voraussichtlich bis 2023 eine Gigawattfabrik vor Ort entstehen.
Der Autobauer will im Laufe des Jahres ein Joint Venture mit dem schwedischen Battteriehersteller gründen. Frühestens ab 2020 wollen sie gemeinsam mit dem Aufbau einer 16 Gigawattstunden Batteriezellfertigung in Salzgitter beginnen – sofern die Rahmenbedingungen stimmen. Im August will Northvolt mit dem Bau seiner ersten Fabrik in Schweden starten.
Die Firma NEVS wird in der zweiten Jahreshälfte 2020 die Produktion des Fahrzeugs mit Photovoltaik-Karosserie aufnehmen. Das Werk wird vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt.
In den vergangenen fünf Jahren tat sich wenig bei der Energiewende. Global führend beim Übergang zu einem nachhaltigen Energiesystem sind der Studie zufolge Schweden, die Schweiz und Norwegen. Deutschland hat es angesichts seines ausgereiften fossilen Energiesystems schwer, lässt aber immerhin Bereitschaft erkennen.
Alle 53 Einrichtungshäuser des schwedischen Möbelkonzerns in Deutschland sollen bis Mitte März mit Ladesäulen für Elektroautos ausgestattet werden. Dort können Kunden künftig während der Öffnungszeiten kostenlos Ökostrom tanken.
Im schwedischen Åre findet zurzeit die 45. Alpine Ski-Weltmeisterschaft statt. Dabei stehen nicht nur Sportler und Zuschauer unter Strom.
Das Gemeinschaftsunternehmen will sich zunächst auf den Aufbau eines Ladenetzwerks in Skandinavien konzentrieren. Der Sitz des Joint Ventures wird in Dänemark sein.
Das solare Wasserstoffprojekt in Vårgårda ist in dänisch-schwedischer Partnerschaft von Better Energy und Nilsson Energy umgesetzt worden. Im ersten Schritt werden 30 Wohnungen komplett mit Photovoltaik und gespeichertem Wasserstoff versorgt. In der Endstufe sollen es 172 Wohnungen in sechs Wohnkomplexen sein.