Verschiedene regulatorische Neuerungen schließen das Fenster für reine Marktspeicher. Die Entwicklung verlagert sich auf Co-Location-Batteriespeicher, die einer zunehmend komplexen Optimierung folgen, wie die Diskussionen auf dem “Battery Business Development Forum” in Frankfurt am Main zeigten.
Beim „Battery Business and Development Forum“ in Frankfurt am Main diskutierte die europäische Batteriebranche zum Ausbau von Netzspeichern. In einer Session zu Deutschland kamen Netzbetreiber und Batterieprojektierer zusammen. Der zügige Ausbau von Speichern gelinge nur im ehrlichen Dialog mit den Netzbetreibern, so einer der Projektierer.
Mit ihrem Zusammenschluss wollen die beiden Unternehmen künftig den Gewerbeimmobiliensektor und die Wohnungswirtschaft gezielt mit Lösungen ausstatten. Node Energy kümmert sich dabei um die Gewerbekunden und Metergrid übernimmt die Mieterstrommodelle.
Die KI-Plattform vernetzt über 500.000 Elektrofahrzeuge, Photovoltaik-Heimspeicher und Wärmepumpen in privaten Haushalten. Diese sparen durch die intelligente Steuerung mehr als 170 Millionen Euro bei den Energiekosten ein.
Das Start-up will die Energiewende in Unternehmen vorantreiben. In dem Energy-as-a-Service-Modell werden die Komplettlösungen mit Photovoltaik, Speicher, Ladeinfrastruktur und Reststrombeschaffung durch das Unternehmen finanziert, installiert und betrieben.
Mit einer neu installierten Leistung von geschätzt 905 Megawatt bleibt die Nachfrage erneut deutlich unter Vorjahresniveau. Im ersten Halbjahr sind nach den Daten des Marktstammdatenregisters somit Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt gut 7000 Megawatt hinzugekommen.
Ob Mieterstrom, Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung oder Onsite-PPA: Viele Photovoltaik-Projekte fallen unter das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofs zum Begriff der Kundenanlage. Die Begründung des Urteils wurde mit entsprechender Spannung erwartet. Nun liegt sie vor, doch Einigkeit über die richtige Interpretation besteht deshalb noch nicht.
Insgesamt hat die Bundesnetzagentur 118 Gebote mit 255 Megawatt bezuschlagt. Das Volumen für die Ausschreibung von Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden mit einer Leistung zwischen 1 und 20 Megawatt lag bei 283 Megawatt.
Rund 53.000 Module sollen künftig Strom für das Autoterminal von BLG Logistics in Kelheim liefern. Die Photovoltaik-Anlage überdacht dann 10.000 Stellplätze und schützt Fahrzeuge vor der Witterung.
Kyon Energy hat das Verfahren ins Rollen gebracht und zeigt sich nach dem Urteil enttäuscht. Vor allem jedoch sorgt sich der Projektierer von Batteriespeichern wegen des großen Gestaltungsspielraums für die Bundesnetzagentur. Auch beim BVES spricht man von einem Rückschlag für die Speicherbranche. Doch beide teilen auch die Einschätzung der Kanzlei McDermott Will & Emery, wonach das Urteil immerhin Rechtssicherheit bringt.