Das Modell „Ampere.StoragePro E3“ nutzt prismatische Lithium-Eisenphosphat-Zellen und lässt sich laut Datenblatt bis 231 Kilowattstunden kaskadieren. EKD begründet eine vermeintlich lange Nutzungsperspektive mit „ersten Testergebnissen aus den Laboren“, garantiert die volle Leistung allerdings nur für zehn Jahre. An der Entwicklung des Designs war das Studio F. A. Porsche beteiligt.
In den Jahren 2022 und 2023 wurden weniger als 25 Prozent der neu installierten Leistung auf Ackerflächen oder Grünland errichtet. Das zeigt der erste Monitoring-Bericht des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz.
Für das Projekt hatte das Unternehmen im Frühjahr 2022 einen Zuschlag in der Innovationsausschreibung der Bundesnetzagentur erhalten. Die Anlage steht im nordrhein-westfälischen Euskirchen.
Das Batterieprojekt wird dem Unternehmen zufolge neben der Bereitstellung von Regelenergie auch für die Vermarktung an den Großhandelsmärkten optimiert. Geplant sind 50 Megawatt Leistung und 100 Megawattstunden Kapazität.
Die Dynamik für private Batteriespeicher bis 20 Kilowattstunden Kapazität ist den Bonner Analysten zufolge vor allem aufstrebenden Märkten wie Polen oder Ungarn zu verdanken. In Deutschland erwarten sie hingegen fünf Prozent weniger Neuinstallationen als im Vorjahr.
Das Vorhaben ist dem Schweizer Photovoltaik-Hersteller zufolge derzeit nicht finanzierbar. Jetzt will sich Meyer Burger in den USA auf seine hochlaufende Modulproduktion in Arizona konzentrieren. Die Zellproduktion in Thalheim soll weiterhin voll betrieben werden.
Die TU Darmstadt hat im Auftrag des „Handelsblatts“ ermittelt, welche Effekte eine Absenkung der Kappung der Erlöse aus der verpflichtenden Direktvermarktung ab der ersten Stunde negativer Börsenstrompreise hätte. Auch untersuchten die Forscher, was die Absenkung der verpflichtenden Direktvermarktung von 100 auf 25 Kilowatt für Photovoltaik-Anlagen bedeutet. Allein im Wegfall der Vergütung sehen die Forscher wenig Anreize, um in Speicher oder andere Flexibilitäten zu investieren.
In der Kanalisation fließt viel Wärmeenergie, die bisher meist ungenutzt bleibt. Wärmepumpen könnten statt Grundwasser, oder dem Erdreich genauso gut auch dem Abwasser die Wärmeenergie entziehen, um so Häuser zu beheizen. Ein Vorzeigeprojekt im Kölner Stadtteil Ehrenfeld soll zeigen, dass der Ansatz wirtschaftlich und skalierbar ist.
Mehr als 800 Wohnungen können aus der 777 Kilowatt Dachanlage mit Solarstrom versorgt werden. Insgesamt will das Wohnungsunternehmen in diesem Jahr Photovoltaik-Anlagen mit 20 Megawatt installieren.
Das Start-up Cloover ermöglicht es Installateuren, dass ihre Kunden statt per Direktkauf die Photovoltaik-Anlage in monatlichen Raten zahlen können. Der Verkaufsprozess werde dadurch nicht unterbrochen, so eine Begründung des Co-Founder & -CEO Jodok Betschart. Außerdem hilft das Unternehmen den Installateuren auch bei der Vorfinanzierung.