Der Geschäftsführer von Heckert Solar spricht von einer „absoluten Schande für Deutschland und Europa“. Der Chef von Aleo Solar merkt an, dass der deutsche Photovoltaik-Markt nun aufgerüttelt ist und es klargestellt werden sollte, dass weiterhin Qualitätsmodule in Deutschland gefertigt werden. Bei CS Wismar sieht man die „Kampfpreise“ von Solarworld seit Jahresbeginn als ein Grund für die Insolvenz.
Auf der Hauptversammlung präsentierte der Vorstand seine Strategie 2020. Demnach wird SMA neben Photovoltaik-Wechselrichtern stärker auf Systemtechnik mit Speichern und andere Energiedienstleistungen setzen. Der Umsatzanteil dieses Lösungsgeschäfts bis 2020 auf 40 Prozent steigern.
In einem Interview mit dem „Spiegel“ erklärt Asbeck, was nach seiner Meinung den größten deutschen Photovoltaik-Hersteller in die Zahlungsunfähigkeit getrieben hat. Er sieht die Gründe vor allem in den Überkapazitäten und Staatskrediten der chinesischen Konkurrenten, mit denen Solarworld auf Dauer nicht mithalten konnte.
Die Analysten gehen in den USA von einer großen Unsicherheit bezüglich der Photovoltaik-Nachfrage zwischen 2018 und 2021 aus. Für den Fall, dass sich Suniva mit seinem Antrag vollständig durchsetzt, müsste IHS die Zubauprognose um bis zu 60 Prozent für diesen Zeitraum senken. Dies würde auch Einfluss auf die weltweite Photovoltaik-Wertschöpfungskette sowie die Marktentwicklung in anderen Ländern haben.
Die Idee einer Kreislaufwirtschaft ist in Europa nichts Neues. Die Baubranche hat beispielsweise vor Kurzem bekanntgegeben, dass das Recycling von Gipskartonplatten wieder stärker in den Fokus rückt, da die Menge an Gips- und Bauschutt zunimmt. Ebenso hat eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts Umsicht ergeben, dass die Stahl-Recycling-Branche eine wichtige Rolle beim Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft […]
Der Hersteller will im Modulwerk in Frankfurt (Oder) komplett auf die Fünf-Busbar-Technologie umstellen. Für Austausch-Module würden aber noch eine gewisse Zeit Module mit vier Busbars vorgehalten, so Astronergy.
2010 und 2011 wurden in Deutschland noch fünfmal mehr Gelder in Solaranlagen investiert als 2015 und 2016. Die Bundesregierung hatte der einstigen Vorzeige-Zukunftsbranche eine „Atempause“ (Angela Merkel) verpasst und Wirtschaftsminister Gabriel waren 20.000 Kohle-Arbeitsplätze wichtiger als 70.000 Jobs in der Solarbranche. Aber nicht Gabriel ging pleite, sondern eine Solarfirma nach der anderen. Bis heute über […]
Der deutsche Photovoltaik-Hersteller sieht aufgrund des aktuellen Geschäftsverlaufs und des anhaltenden Preisverfalls keine positive Fortbestehungsprognose. Auch für die Tochtergesellschaften wird die Insolvenzantragspflicht geprüft. Vorstandschef Asbeck spricht von einem „bitterem Schritt für Solarworld, den Vorstand und die Belegschaft und auch für die Solarindustrie in Deutschland“. EU Prosun kündigte an, sich weiter für gegen unfairen Wettbewerb engagieren zu wollen.
Die jüngsten Analysen ergaben, dass der chinesische Konzern die meisten Photovoltaik-Wechselrichter auslieferte – gefolgt von Konkurrent Sungrow und SMA. Beim Umsatz hat weiter der deutsche Hersteller die Nase vorn, muss sich aber der Angriffe von Huawei und Solaredge erwehren.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat den Wirkungsgrad auf 24,13 Prozent gesteigert. Die Laborerfolge sollen nun schnellstmöglich in die kommerzielle Fertigung übertragen werden.