Angesichts der starken Photovoltaik-Nachfrage im ersten Halbjahr und Gerüchten über eine Kürzung der Solarförderung für kleinere Anlagen zum Jahresende in China gehen die Analysten davon aus, dass in dem Land in diesem Jahr etwa 48 Gigawatt zugebaut werden. Das wäre fast die Hälfte der weltweit neu installierten Photovoltaik-Leistung 2017.
Das Reich der Mitte ist nicht nur Weltmeister beim raschen Aufbau von Wind- und Solarenergie (sowohl bei Photovoltaik wie auch bei Solarthermie), sondern auch ganz vorne bei der Entwicklung des Elektroautos. Ähnlich wie die oppositionellen Grünen in Deutschland drängen die regierenden Kommunisten in China auf ein rasches Ende von Benzin- und Dieselautos. Auf den letzten […]
Interview: Vor ihrem Zukunftsplan für die zweite Phase der Energiewende haben die Grünen bereits eine „Solar-Offensive“ vorgelegt. Parteichefin Simone Peter erklärt nun pv magazine, was nach der Bundestagswahl alles passieren muss, um den deutschen Photovoltaik-Markt wieder zu beflügeln. Die Schuld für die Solarmisere in Deutschland sieht sie bei der Großen Koalition und der schwarz-gelben Bundesregierung zuvor. Dennoch schließt Peter keine Koalition aus, nur zu Gespräche mit der AfD sind die Grünen nicht bereit.
Gemeinsam mit dem österreichischen Photovoltaik-Zulieferer will der deutsche Konzern die Verbundtechnologie für Solarzellen verbessern. Ziel ist es, mit den Innovationen die Gesamtkosten für die Photovoltaik-Anlagen weiter zu senken.
Die aktuelle Situation im Modulmarkt ist angespannt, wenn nicht dramatisch zu nennen. Jetzt, wo endlich wieder eine gesunde Nachfrage im europäischen Solarmarkt besteht und viele Projekte endlich realisiert werden könnten, fehlen die preiswerten Produkte. Insbesondere polykristalline Standardmodule von Tier -1-Herstellern sind in größeren Abnahmemengen so gut wie nicht verfügbar, aber auch bei monokristallinen Hochleistungsmodulen sieht […]
Die EU-Kommission will ein neues Verfahren zur Festlegung des Mindestimportpreises einführen. Die Mitgliedsstaaten stimmten nun über den Vorschlag ab. Die Kritik aus der Photovoltaik-Branche bleibt bestehen. Nicht ganz klar dagegen ist, ob der Mindestimportpreis für Solarmodule Anfang September gesenkt wurde oder erst im Oktober um zwei Cent pro Watt fällt.
Die chinesischen Photovoltaik-Hersteller AE Solar und Wuxi Saijing haben die Vereinbarungen zum Mindestpreis bei der Einfuhr ihrer Module nach Europa verletzt. Brüssel zog nun die Konsequenzen.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat im zweiten Quartal 2017 Solarmodule mit fast drei Gigawatt ausgeliefert. Allerdings führten niedrigere Verkaufspreise dazu, dass Umsatz und Ergebnisse nicht im selben Maße wie der Absatz zulegten. Für das zweite Halbjahr geht Jinko Solar von stabilen Modulpreisen aus und will den Fokus daher auf die Steigerung seiner Profitabilität legen.
Der deutsche Photovoltaik-Zulieferer vereinbarte mit dem chinesischen Modulhersteller eine strategische Partnerschaft. Es ist die dritte Kooperationsvereinbarung zwischen Heraeus und Jinko Solar.
Bereits ab 2030 erwarten die Experten, dass der Energiebedarf abflachen wird. Dies liegt an der raschen Elektrifizierung weltweit und der Optimierung der Energieeffizienz, die schneller voranschreitet als das Weltwirtschaftswachstum. Auch die CO2-Emissionen werden sich bis zur Mitte des Jahrhunderts halbieren. Dennoch werde die in Paris vereinbarten Klimaschutzziele wohl verfehlt.