Ein schwieriges Jahr steht dem Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern bevor. Dennoch will SMA wieder schwarze Zahlen schreiben.
Das bayerische Photovoltaik-Unternehmen stellt sich neu auf. Phoenix Solar will sich künftig auf das internationale Geschäft und neue Geschäftsmodelle konzentrieren. Das Handels- und Projektgeschäft in Deutschland soll eingestellt werden.
Im vergangenen Jahr ist die Schallmauer von 100 Gigawatt installierter Photovoltaik durchbrochen worden. In Deutschland befindet sich rund ein Drittel der global installierten Leistung.
Rückwirkender Energie-Soli, Sonderabgaben auf den Eigenverbrauch, Abschaffung des Einspeisevorrangs: Mit solcherlei Aussagen verunsichern CDU-Umweltminister Peter Altmaier und FDP-Wirtschaftsminister Philipp Rösler derzeit massiv die Solarbranche. Was hat die Photovoltaik-Branche dem entgegenzusetzen?
Rund 900 Photovoltaik-Anlagen werden zunächst in Süddeutschland entsprechend der neuen Verordnung umgestellt. Insgesamt sind von der Nachrüstung rund 400.000 Photovoltaik-Anlagen und mehr als eine Million Wechselrichter betroffen.
Der FDP-Chef und Bundeswirtschaftsminister will Einspeisevergütungen nur noch für Kleinstanlagen, alle anderen Photovoltaik- und Windkraftanlagen sollen ihren Strom direkt vermarkten.
Der norwegische Konzern hat auch die sinkende Nachfrage auf den wichtigen europäischen Photovoltaik-Märkten zu spüren bekommen. REC versucht weiter Kosten zu senken, doch das Ebit-Ergebnis war auch im vergangenen Jahr deutlich negativ.
Die neue Förderung für Batteriespeichersysteme soll rückwirkend für alle Photovoltaik-Anlagen gelten, die in diesem Jahr installiert wurden und über maximal 30 Kilowatt Leistung verfügen. Offiziell wollen Bundesumweltministerium und KfW dazu aber noch keine Angaben machen. In der kommenden Woche soll das Programm vorgestellt werden.
Die Geschäftsleitung des von der Insolvenz bedrohten Fachmagazins Photon hat nicht nur die Beschäftigten in der Vergangenheit immer wieder versucht einzuschüchtern. Die für die Pleite Verantwortlichen wollen den Redaktionsbetrieb unter Abwälzung der Schulden auf Mitarbeiter und andere Gläubiger fortführen, obwohl gegen sie vielfältige Strafverfahren anhängig sind.
Der spanische Photovoltaik-Hersteller plant eine Restrukturierung seines Werks in Malaga. 380 Mitarbeiter könnten davon betroffen sein. Außerdem soll Isofoton große Ausstände bei seinen Zulieferern haben.