Große Batteriespeicher werden in Deutschland dringend gebraucht und am Markt tummeln sich viele Unternehmen und Investoren, wie der 3. BVES Investor Summit in Berlin zeigte. Dennoch gibt es viele Hürden, um gerade große Stand-alone-Projekte zu realisieren. Bezüglich des Netzanschlusses gibt es neues Ungemach von der Bundesnetzagentur. Doch die Veranstaltung zeigte auch, in welche Richtung sich der Speichermarkt entwickeln könnte.
Der Energieversorger will den Betreibern künftig nur noch den Marktpreis für den Solarstrom zahlen. Deshalb hat er nach einem Medienbericht nun alle Einspeiseverträge für Photovoltaik-Anlagen, die einen Fixpreis- oder Quartalspreismodell enthielten, zum Jahresende gekündigt.
Im vergangenen Winter kam es zu zwei kurzen Dunkelflauten mit teils enormen Preisausschlägen an der Börse. In der Folge dessen verlautbarten einige die Vermutung, dass große Stromversorger Kraftwerkskapazität mit Absicht zurückgehalten hätten, um durch eine Verknappung des Angebots höhere Preise mit ihren Kraftwerken zu erzielen. Ein jetzt veröffentlichter Untersuchungsbericht der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamtes sieht dafür aber keine Hinweise.
Der Branchenverband ZVEH legt in einem Positionspapier dar, warum die mit dem Solarspitzengesetz geschaffenen Bestimmungen für die Steuerung von Photovoltaik-Anlagen nicht praxisgerecht sind. Auch für Betrieb und Erweiterung von Batteriespeichern müsse die nächste Energierechtsreform Anpassungen bringen.
Die Berliner Planungs-, Betriebs- und Sicherheitstagung, die am Freitag zuende ging, wirft alljährlich ein Schlaglicht auf Themen der Photovoltaik-Branche. Was haben zum Beispiel Solarmodule auf Flachdächern mit der Funktion der Rauchabzugsanlage zu tun?
Das niederländisch-deutsche Energiemanagement-Unternehmen tritt im Zuge der Kooperation als Generalunternehmen auf. Der tschechische Technologieanbieter liefert die Hardware-Komponenten.
Oliver Stellfeldt, CEO und Eigentümer von Revi Energie, entwickelt Freiflächen- und andere Photovoltaik-Anlagen. Darunter ist das erste Projekt, bei dem Wechselrichter von Chint Power in Deutschland zum Einsatz kommen. Große Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien müssen künftig auch Speicher haben, sagt Stellfeldt im Interview.
Die geplante Kraftwerksstrategie, die mindestens 20 Gigawatt an neuen Gaskraftwerken für die Versorgungssicherheit vorsieht, verstößt aus Sicht des Hamburger Unternehmens gegen EU-Beihilferecht. Denn es soll Zahlungen in Milliardenhöhe für die Betreiber geben, allerdings bleiben fairer Wettbewerb und Technologieoffenheit bei den Plänen der Bundesregierung auf der Strecke, wie 1Komma5° seine Beschwerde begründet.
Die Verordnung zur Netzkostensenkung sieht neben regional unterschiedlichen Tarifen auch zeitvariable Entgelte vor. Die Reduktion der Netztarife betrifft dabei besonders die Phasen, in denen Photovoltaik-Anlagen viel Strom erzeugen. Bislang ist es nur ein Entwurf von E-Control.
Das Konsortium will praxisnahe Handlungsempfehlungen für Politik und Kommunen entwickeln. Es geht auch darum herauszufinden, wofür die Kommunen die Einnahmen aus dem Betrieb der Photovoltaik- und Windkraftanlagen vor Ort nutzen.