In einer äußerst lebhaften Diskussion zeigten sich zu Beginn der zweitägigen Konferenz gleich die Konfliktlinien, die beim Thema Photovoltaik durch die Politik laufen. Die Regierungsvertreter verteidigten dabei ihre Pläne, die Solarförderung stark zu begrenzen.
Solarhybrid strebt im Zuge der geplanten Übernahme der US-Projektpipeline von Solar Millennium eine Partnerschaft mit First
Solar an. Bei dieser Partnerschaft soll First Solar 1,5 Gigawatt
Photovoltaik-Module liefern.
Aus Sicht des Ministeriums haben die mehrfachen Einschnitte bei der Solarförderung einen weiteren steilen Anstieg der EEG-Umlage verhindert. Auch 2013 rechnet das Ministerium nicht mit großen Sprüngen.
Die Gewerkschaft hat anlässlich der Mitgliederversammlung des Bundesverbands seine Forderung nach einer Einführung eines Tarifvertrags erneuert. Der BSW-Solar weist dies als unverhältnismäßig zurück.
Die Wirtschaftspolitiker der Union fordern angesichts der Veröffentlichung der Mittelfristprognose der EEG-Umlage eine Begrenzung der Kosten. Sie bringen damit erneut eine Deckelung der Photovoltaik in Deutschland ins Spiel.
Die Übertragungsnetzbetreiber haben ihre Mittelfristprognose für die Entwicklung der EEG-Umlage 2013 veröffentlicht. Grünen-Energieexperte Fell sieht den weiteren erwarteten Anstieg aber nicht im Ausbau der regenerativen Energien in Deutschland begründet.
Der Photovoltaik-Anlagenbauer aus Reutlingen hat eine neue Absichtserklärung mit Würth Solar geschlossen. Die komplette Übernahme der CIGS-Fab ist für Anfang 2012 geplant.
Zwei Photovoltaik-Großaufträge aus Deutschland in einer Woche konnte Hamburger Unternehmen vermelden. Aus Sicht des Conergy-Chefs ist dies ein Hinweis, dass der Photovoltaik-Markt in Deutschland im 4. Quartal nun nochmal Fahrt aufnimmt.
Die Ergebnisse des Berliner Photovoltaik-Unternehmens sind durch zahlreiche Sondereffekte stark belastet. Hinzu kommt, dass das Geschäft in Deutschland eher schleppend läuft.
Ähnlich wie SMA konnte auch der Bonner Photovoltaik-Konzern im dritten Quartal noch ein positives EBIT-Ergebnis erzielen. Dennoch blieb Solarworld hinter den Erwartungen der Analysten zurück.