Der Rechtsanwalt Rüdiger Wienberg hat mit der Prüfung der Lage des insolventen Berliner Photovoltaik-Unternehmens begonnen. Der Geschäftsbetrieb von Solon soll zunächst ohne Einschränkungen weiterlaufen.
Der Photovoltaik-Hersteller ernannte zudem einen neuen Vorstand, der das Vertriebsgeschäft und die Projektentwicklung konsolidieren soll. First Solar will auch seine Produktionskosten weiter senken und sich dafür von rund 100 Mitarbeitern trennen.
Das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen setzt der Hiobsbotschaft des Berliner Konkurrenten Solon, der Insolvenz anmelden musste, eine Erfolgsmeldung entgegen. Conergy wird einen 9-Megawatt-Solarpark in Thailand realisieren.
Als ersten großen Photovoltaik-Hersteller aus Deutschland hat die Pleitewelle nun Solon erwischt. Das Berliner Unternehmen hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.
Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Standort gehen allerdings weiter. Nun verkündete Schott Solar eine silberfreie PERC-Solarzelle mit 19,7 Prozent Wirkungsgrad entwickelt zu haben.
Für eine Photovoltaik-Dachanlage und einen Carport in Spanien wird Canadian Solar die Solarmodule liefern.
In der Photovoltaik-Industrie wird es ab April 2012 zu einem Markenwechsel kommen. Solarmodule der Marke „HIT“ werden künftig nicht mehr unter dem Namen Sanyo, sondern unter Panasonic in Europa vertrieben.
In einem Zeitungsinterview hat sich der Bundeswirtschaftsminister erneut für eine deutliche Kürzung der Photovoltaik-Einspeisetarife ausgesprochen. Er will mehr Wettbewerb für die erneuerbaren Energien.
Mit einem positiven Fazit schloss heute die erste Intersolar China in Peking. Deutlich wurde das hohe Interesse an der Photovoltaik in China sowie die enormen Marktchancen eines wachsenden chinesischen Binnenmarktes.
Der deutsche Energiekommissar in Brüssel setzt vor allem auf den Bau neuer Atomkraftwerke. Photovoltaik, Wind und Biomasse spielen in Oettingers „Energiefahrplan 2050“ scheinbar keine Rolle.