Das bayerische Photovoltaik-Unternehmen muss seinen vorgelegten Restrukturierungsplan überarbeiten. Die Finanzierungsverhandlungen mit den Banken und Kreditgebern verzögern sich daher.
Der ehemalige Kurzzeit-Vorstandschef des Solarunternehmens will nun Schadenersatz. Er hat wegen Rufschädigung in den USA Klage über die Zahlung von 265 Millionen US-Dollar gegen Solar Millennium eingereicht.
Verschiedene Teile des insolventen Photovoltaik-Unternehmens werden verkauft. Die Verhandlungen über die Veräußerung der Modulproduktion in Gelsenkirchen laufen aber noch.
Die Spekulationen über eine Insolvenz des Photovoltaik-Unternehmens hielten seit dem Wochenende an. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident stellte klar, dass Q-Cells nicht auf Finanzhilfen von staatlicher Seite hoffen kann.
Deutlich weniger Aufträge verzeichnen die Hersteller von Photovoltaik-Maschinen und Komponenten. Viele Unternehmen nutzen bereits Kurzarbeit und noch mehr wollen sich von Mitarbeitern trennen.
Der Vorstand des Photovoltaik-Unternehmens wird massiv verkleinert. Grund ist, dass die Vorstände wohl die geplante Restrukturierung und Neuausrichtung von Payom Solar nicht mittragen wollten.
Die EEG-Novelle zur Photovoltaik war zwar bereits in der heutigen Sitzung Thema in der Länderkammer. Ob ein Vermittlungsausschuss angerufen wird, entscheidet sich aber erst in den kommenden Wochen. Die Hoffnungen schwinden allerdings.
Das Photovoltaik-Unternehmen prüft, ob es eine andere Lösung zur Restrukturierung der Finanzen geben könnte. Auslöser ist die Klage eines Anleihegläubigers beim Oberlandesgericht Frankfurt/Main.
Nicht alle Mitglieder der Unionsfraktion können die Einschnitte bei der Solarförderung mittragen. Die Mitglieder des Wirtschaftsflügels der Union, die lange für eine Deckelung des Marktes geworben haben, haben sich erst gar nicht an der Abstimmung beteiligt.
Nach einem Zeitungsbericht wollen die CDU-geführten Bundesländer wegen der Einschnitte bei der Photovoltaik nun wohl doch keinen Vermittlungsausschuss anrufen – aus Rücksicht auf die Wahlchancen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen in Nordrhein-Westfalen. Der Bundesrat befasst sich in seiner heutigen Sitzung mit den Photovoltaik-Kürzungen.