Der Energiekonzern will nun auch international keine neuen Atomkraftwerke mehr bauen. Dafür will RWE nun die interne Energiewende vollziehen und auch in Photovoltaik-Projekte investieren.
Der Vorsitzende der Liberalen in Nordrhein-Westfalen will die Förderung der Erneuerbaren nicht mehr per EEG. Lindner plädiert für ein Quotenmodell für Wind, Photovoltaik und Biomasse.
Scheuten Solar hat seine Wiederauferstehung auf der Intersolar Europe in München gefeiert. Kurz zuvor hatte der chinesische Investor Aikosolar das niederländische Photovoltaik-Unternehmen samit seiner deutschen Fertigungsstätten übernommen. Scheuten Solar zeigt damit einen neuen Weg auf, wie auch angeschlagene europäische Photovoltaik-Hersteller im Wettbewerb bestehen können. Scheuten Solars CCO Perry Verberne sprach mit der photovoltaik.
Der Photovoltaik-Anlagenbauer nimmt Veränderungen im Vorstand vor. Jan von Schuckmann soll das Restrukturierungsprogramm bei Centrotherm umsetzen.
Im Streit um Dumpingpreise bei Photovoltaik-Produkten will Solarworld nun auch in Europa aktiv werden. In den USA sind bereits Strafzölle gegen chinesische Photovoltaik-Wettbewerber verhängt worden.
Die Netzintegration und Speicherung der Photovoltaik standen im Mittelpunkt der Fachmesse in München. Außerdem zeigte sich deutlich, dass die Solarbranche in einer Konsolidierungsphase steckt.
Bundesumweltministerium sowie die mitteldeutschen Länder sollen sich darauf verständigt haben, wieder eine eigene Anlagenklasse für Photovoltaik-Systeme zwischen zehn und 40 Kilowatt zu schaffen. Auch sind zusätzliche Forschungsgelder für die Photovoltaik im Gespräch.
Centrosolar-Chef Alexander Kirsch zufolge ist die Misere vieler Photovoltaik-Unternehmen hausgemacht. Aber auch die Politik habe mit ihren Förderkürzungen einen Fehler gemacht. Und die Konkurrenz aus Asien produziere nicht so billig, wie es den Anschein habe.
Nach der ergebnislos verlaufenen Sitzung des Vermittlungsausschusses am Mittwoch verhandelt jetzt eine Arbeitsgruppe die Zukunft der Photovoltaik-Förderung. Bei der nächsten Sitzung am 27. Juni soll ein Kompromiss erreicht werden.
Einen „organischen, beherrschbaren und bezahlbaren Ausbau“ der Photovoltaik in Deutschland strebt Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) an. Das schreibt er in einem Gastbeitrag in der Financial Times Deutschland. Die aktuelle Entwicklung sei „in dieser Geschwindigkeit weder nachhaltig noch bezahlbar“.