Modulpreise: Der Preisindex erlebte im vergangenen Monat eine Premiere. Kristalline Module aus Deutschland waren billiger als die Konkurrenzprodukte aus Japan.
Medienberichterstattung: Überregionale Zeitungen wie FAZ oder Wirtschaftswoche berufen sich gern auf Wolfgang Hummel, wenn es um Berichte über die Krise der Solarbranche oder vermeintlich geschönte Arbeitsplatzzahlen geht. Seine Position als wissenschaftlicher Leiter eines Zentrums soll ihm dazu den Expertenstatus verleihen. Doch was ist dieser wirklich wert?
EEG-Umlage: Geringverdiener finanzieren die Photovoltaikanlagen gut betuchter Immobilienbesitzer – so lautet die Kritik vieler Solargegner. Experten haben eine Reihe von Vorschlägen vorgelegt, die Förderung der erneuerbaren Energien gerechter zu gestalten.
Speicherförderung: Im Vermittlungsausschuss haben sich Bund und Länder darauf verständigt, neben dem EEG noch eine Förderung von Speichern zu beschließen. Im Herbst soll die Novelle vorliegen. Erste Initiativen gibt es bereits.
EEG-Novelle: Lange hat es gedauert, doch nach dem Kompromiss im Vermittlungsausschuss haben Bundestag und Bundesrat noch vor der Sommerpause den leicht nachgebesserten Gesetzentwurf verabschiedet. Die photovoltaik fasst die Neu-regelungen zusammen, die rückwirkend zum 1. April in Kraft traten.
Sonnenblume: Ein Symbol für den Einklang von Natur und Technik hatte die Stadt Nimwegen bestellt. Bekommen hat sie eine zwölf Meter hohe Sonnenblume aus Stahl und Aluminium, deren mit Solarzellen bestückter Blütenkelch stets der Sonne folgt.
Liebe Leserin, lieber Leser! Das neue EEG ist verabschiedet und trotzdem ist vielerorts die Stimmung sehr verhalten. Warum eigentlich? Für Modulhersteller wird der Markt zwar schwieriger, ebenso werden Installateure bei einigen Segmenten Abstriche machen müssen und die jährliche Degression der Vergütung, die nach der Novelle bis zu 29 Prozent betragen kann, ist hoch (Seite 16). […]
Die Sanierung des Photovoltaik-Unternehmens in Eigenregie ist gescheitert. Das Amtsgericht eröffnete ein reguläres Insolvenzverfahren.
Der insolvente Photovoltaik-Hersteller sucht derzeit nach Finanzierungslösungen. Nun gaben die Vertreter der Anleihegläubiger bekannt, dass sie ihre Ämter mit sofortiger Wirkung niederlegen.
Das Amtsgericht Dresden hat das Schutzschirmverfahren für den angeschlagenen Photovoltaik-Hersteller eröffnet. Solarwatt veröffentlichte nun erste Einzelheiten zur geplanten Restrukturierung. Nicht alle Arbeitsplätze können erhalten werden.