Die deutschen Umwelt- und Entwicklungshilfeministerien beteiligen sich mit 115 Millionen Euro an einem Photovoltaik-Kraftwerk in Quarzazate. Marokko legte im vergangenen Jahr einen ehrgeizigen Solarplan vor, wonach bis 2020 Kraftwerkskapazitäten mit 2000 Megawatt im Land installiert sein sollen.
Wenn die EU Zölle auf kristalline Solarmodule aus China verhängen sollte, könnte dies nicht nur für die Solarindustrie folgen haben. Das chinesische Handelsministerium will daher einen Dialog führen, um die drohenden Anti-Dumpingzölle für seine Photovoltaik-Hersteller in der EU doch noch zu verhindern.
Nach einem Zeitungsbericht sollen die chinesischen Photovoltaik-Hersteller, die mit der EU-Kommission kooperieren, weniger hohe Aufschläge auf ihre eingeführten kristallinen Solarmodule zahlen müssen. In einem EU-Dokument sollen demnach bereits die konkreten Angaben über die Höhe der Einfuhrzölle für die einzelnen Unternehmen stehen.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat noch ungeprüfte Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Der Umsatz von Centrosolar brach fast um die Hälfte ein. Grund dafür waren die sinkenden Absätze in Deutschland und die nochmals niedrigeren Verkaufpreise für Solarmodule.
In Eigenverwaltung will sich das sächsische Photovoltaik-Unternehmen weiterhin sanieren. Wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit eröffnete das Amtsgericht Leipzig nun das Insolvenzverfahren.
Der europäische Solarindustrie-Verband hat seinen weltweiten Ausblick für die Entwicklung der Photovoltaik-Märkte 2013 bis 2017 veröffentlicht. Dabei bestätigte EPIA die schwindende Bedeutung der europäischen Länder für den globalen Photovoltaik-Markt. Insgesamt könnte der weltweite jährliche Zubau 2017 aber bei bis zu 84 Gigawatt Photovoltaik-Leistung liegen.
Die Renewable Energy India und die Green Energy Expo & Conference (Korea) haben sich dem Netzwerk nun angeschlossen, dass offensichtlich den Veranstaltern der Intersolar mehr Konkurrenz machen will. Wenig Neues gab es dagegen in Sachen EU-Handelsstreit, einem der beherrschenden Themen auf der Eröffnungsveranstaltung des Global Solar Summits.
Der EU-Handelskommissar soll nach verschiedenen Berichten seinen 26 Kommissionskollegen Importzölle zwischen 37 und 68 Prozent auf eingeführte chinesische Photovoltaik-Module vorgeschlagen haben. Die EU-Kommission soll dies bewilligt haben. Offiziell werden die vorläufigen Anti-Dumpingzölle aber erst Anfang Juni veröffentlicht. De Gucht soll zudem weiter nach einer Verhandlungslösung mit China suchen.
Im ersten Quartal ist der Umsatz des Photovoltaik-Unternehmens weiter gesunken. Dennoch bekräftigte Phoenix Solar seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Jahr.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat zwei Termine einberufen, zu denen sämtliche Inhaber der beiden ausstehenden Anleihen jeweils einen gemeinsamen Vertreter bestellen sollen. Der Solarworld-Vorstand will zugleich über den Stand der Sanierung berichten. Einen Beschluss über die Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten soll es zunächst noch nicht geben.