Die GridParity AG will mit ihrem Konzept namens AgriPV Landwirtschaft und Photovoltaik miteinander verbinden und so die viel diskutierte Flächenkonkurrenz beenden. Das Konzept soll auf einer Fläche die gleichzeitige Produktion von Elektrizität und Nahrungsmitteln ermöglichen. Es beruht auf semitransparenten Glas-Glas-Modulen von GridParity, deren Glasscheiben dem Hersteller zufolge nur zwei Millimeter dick sind und die ohne […]
Der Bonner Photovoltaik-Konzern hat nach einem Zeitungsbericht über seine Entschuldung mit einem Investor aus Katar und einem Großteil seiner Gläubiger geeinigt. Auch Solarworld-Vorstandschef Frank Asbeck will elf Millionen Euro aus eigenen Mitteln für die Rettung beisteuern.
PV+Test: Nicht nur im Handelsstreit kämpft Solarworld gegen chinesische Hersteller. Im neuen und verschärften Modul-Testprogramm von TÜV Rheinland und Solarpraxis PV+Test 2.0 hat sich Solarworld, ohne es zu wissen, auf einen direkten Qualitätsvergleich mit einem Modulproduzenten aus China eingelassen – und konnte diesen klar für sich entscheiden.
Modultest: Im Februar 2011 wurden die ersten Testergebnisse von PV+Test veröffentlicht – dem unabhängigen PV-Modulvergleichstest von Solarpraxis und TÜV Rheinland. Das neuartige Prüfkonzept offenbarte in den ersten zwei Jahren Aufschlussreiches und Überraschendes. Eine Zwischenbilanz zu PV+Test vom Prüfingenieur Andreas Cox.
Immer härtere Tests helfen nicht grundsätzlich, qualitativ höherwertige Module zu finden, erklärt Stephan Padlewski, Marketing Manager EMEA bei Dupont Photovoltaic Solutions. Besonders über verlängerte Damp-Heat-Tests streiten die Experten.
Qualitätskontrolle: Seit einiger Zeit sorgen mobile Testcenter, mit denen Module in hoher Stückzahl direkt vor Ort vermessen werden können, für Diskussionen. Ein Streitgespräch zwischen Erik Lohse, der solche Messungen anbietet, und Willi Vaaßen vom TÜV Rheinland über die Frage, was solche Systeme leisten können.
Fehlerkatalog: Elektrolumineszenz ist zweifelsohne in Mode. Doch was die Methode wirklich aussagt und wie die Aufnahmen interpretiert werden müssen, wird nach wie vor debattiert. Wir stellen die typischen Modulfehler mit Elektrolumineszenzaufnahmen vor.
Qualitätssicherung: Es ist nicht möglich, alle Module eines Solarparks vor der Installation zu testen. Bei der Vereinbarung von Stichprobenumfang und Akzeptanzniveau mit Modulherstellern hilft eine Norm.
Ertragssicherung: In der allgemeinen Öffentlichkeit werden die Qualitätsprobleme mit Solarmodulen gerne übertrieben. In der Branche selbst werden sie gerne übersehen. Mehr Qualitätsbewusstsein und weniger Schummelei täte ihr daher gut.
Batteriesicherheit: Viele sind derzeit so fasziniert von der Möglichkeit des Stromspeicherns, dass sie die Frage nach der Sicherheit lieber verdrängen. Dabei bergen Batterien durchaus theoretische Gefahren. Es ist aber möglich, solche Batteriespeicher sicher zu betreiben.