Offiziell werden die Übertragungsnetzbetreiber erst in knapp einer Woche die genaue Höhe der EEG-Umlage verkünden. Die Spekulationen über einen erneuten starken Anstieg befeuern derweil die Diskussion über die Förderung von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse in Deutschland. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen fordert indes die Versachlichung der Kostendebatte.
Interview: Stefan Rinck, Präsident und CEO von Singulus Technologies, über den Markt für Maschinenbauer und ein neues Produkt, mit dem der Wirkungsgrad von Zellen erhöht werden kann.
Die chemische Industrie bezeichnet die Kosten für ihre Unternehmen durch die Energiewende als „exorbitant“. Daher sollten bis zu einer grundlegenden EEG-Reform keine neuen Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasse-Anlagen mehr gefördert werden. Die Stützung seiner Argumentation sieht der Verband in einer bei IHS Energy beauftragten Studie zu den Auswirkungen der deutschen Energiepolitik auf die Kosten.
Der brandenburgische Photovoltaik-Hersteller sucht derzeit nach einem Investor und stellt klar, dass es keinen „bevorzugten Kaufinteressenten“ gibt. Auch eine teilweise Veräußerung des operativen Geschäfts ist denkbar. Zugleich zeigen die vorläufigen Quartalszahlen, dass das Geschäft für Aleo Solar weiter sehr schwierig ist.
Der Wechselrichter-Hersteller aus China hat die nächste Zusammenarbeit mit einem spanischen Photovoltaik-Großhändler vereinbart. Nach Energiebau wird Zeversolar nun auch mit Proinso kooperieren, um seine Wechselrichter weltweit zu vermarkten.
Die Süddeutsche Zeitung berichtete zuvor, dass der Energiekonzern die vorzeitige Schließung des Tagebaus in Garzweiler bis 2018 aus Kostengründen erwägt. RWE verwies darauf, dass der dortige Braunkohleabbau fester Bestandteil der Zunftsplanung ist. Der BUND nutzte die Gelegenheit, um ein Ende der Kohleverstromung in Deutschland zu fordern.
Das Unternehmen Donauer Solartechnik hat am Montag einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Weilheim eingereicht. Verantwortlich ist aus Sicht von Donauer insbesondere das Verhalten der Gemeinde Gilching, in der das Unternehmen ansässig ist.
Betreiber fossiler Kraftwerke wollen nach Medienberichten insgesamt 26 Blöcke mit einer Gesamtleistung von 6735 Megawatt vom Netz nehmen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband sieht dennoch keine Notwendigkeit, Kapazitätsmärkte einzuführen. Dies würde nur teuer für den Verbraucher werden.
Der Trend aus dem vergangenen Jahr hat sich fortgesetzt. Aus Forschungslaboren bekannte Technologien stehen für die Produktion bereit. Photovoltaik-Maschinenbauer hoffen, dass sie dann in den Fertigungslinien eingesetzt werden. Außerdem erwarten sie ab nächstem Jahr mehr Aufträge.
EU PVSEC: Die Diskussion über die Silberkosten von Solarzellen und den Ersatz des Materials durch Kupfer hält an. Heraeus stellte in Paris eine Silberpaste vor, mit der weiter Kosten gespart werden können.