Der Chef der Deutschen Energieagentur plädiert einmal mehr für eine radikale Änderung der Förderung von erneuerbaren Energien in Deutschland. Aus Sicht von Stephan Kohler sollte der Vorrang für den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen und Windkraftwerken künftig keine absolute Priorität mehr haben.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat ein Großteil des Geldes für die Transaktion überwiesen. Damit rückt die Übernahme von Wuxi Suntech durch den kleineren Konkurrenten Shunfeng näher.
Der ehemalige hessische Ministerpräsident und jetzige Vorstandschef des Baukonzerns Bilfinger hat auf einer öffentlichen Veranstaltung dazu aufgerufen, Steine auf Photovoltaik-Anlagen zu werfen, um den Solarboom zu beenden. Ein Photovoltaik-Anlagenbetreiber stellte daraufhin Strafanzeige gegen Koch. Bilfinger bestreitet, dass es ein Aufruf zur Gewalt war.
Eine vierte Produktionsstätte für seine CIS-Dünnschichtmodule will der Photovoltaik-Hersteller in der japanischen Region Tohoku errichten. Das Werk soll als Modell für mögliche Fertigungsstätten von Solar Frontier im Ausland fungieren.
René Médawar, Geschäftsführer von Energiebau, spezifizierte den Plan zur Übernahme der Donauer Kunden. Der Umsatz werde dadurch schätzungsweise um 20 Prozent steigen.
Der angeschlagene Photovoltaik-Hersteller kann damit mehr als zehn Millionen Euro sparen. Solarworld sorgte jüngst für Schlagzeilen, als es trotz eines riesigen Schuldenbergs das Werk von Bosch Solar in Arnstadt übernahm.
Der Geschäftsführer des Batteriespeicher-Pioniers Prosol Invest, Christoph Ostermann, spricht im Interview über den eigenen Geschäftserfolg und die Strategie. In Zukunft firmiert das Unternehmen unter dem bisherigen Markennamen Sonnenbatterie und bietet Systeme auch schon für weniger als 1000 Euro pro Kilowattstunde Kapazität an.
Die Nordwest Industrie Group steigt bei der insolventen Produktionstochter von Conergy ein. Die bisherige Geschäftsstrategie von Mounting Systems will der neue Investor weiterführen und zusätzlich neue Photovoltaik-Märkte erschließen.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie freut sich, dass die EU-Kommission das System von Einspeisevergütungen bestätigt. Bei der energieintensiven Industrie dürfte nun das Zähneklappern wegen der zu befürchtenden Nachzahlungen beginnen, dennoch üben sich die Unternehmen in Gelassenheit. Auch der neue Energie- und Wirtschaftsminister zeigt sich entspannt. Wenig Begeisterung ruf die Ankündigung von EU-Wettbewerbskommissar Almunia hervor, die Beihilfeleitlinien überarbeiten zu wollen.
Die AG Energiebilanzen hat ihre Jahresprognose vorgelegt. Dabei zeigt sich, dass die Photovoltaik auch in diesem Jahr weiter auf dem Vormarsch ist. Der Anteil der Erneuerbaren am Gesamtverbrauch wird in diesem Jahr voraussichtlich leicht auf 11,8 Prozent steigen.