Der Blackout des Monats (BOM) kürt irritierende Bemerkungen aus Politik und Wirtschaft zum Thema Strommarkt und Energiewende. Pokal ist eine Taschenlampe mit Dynamo, die dem "Gewinner" künftig als wegweisendes Licht und Sicherheit dienen kann. Viele interessierte Bürger suchen Zitate des laufenden Monats. In der Nacht auf den ersten Werktag des Folgemonats wird der BOM jeweils […]
In den Jahren 2000 bis 2012 war die Energiewende in Deutschland erfolgreich gestartet. Aus fünf Prozent Ökostrom wurden in wenigen Jahren 24 Prozent. Danach gab es jedoch eine Reihe politischer Fehlentscheidungen, zum Beispiel die Ökostrombremse von Peter Altmaier. Jetzt 2014 sind wir deshalb erst bei 25 Prozent Ökostrom. Die Energiewende geriet ins Stocken. Am Beginn des neuen Jahres und beim Start der neuen großen Koalition stellt sich die Frage: Energiewende wohin?
Das Photovoltaik-Unternehmen ist nun Teil der Schulz Group mit Sitz in Baden-Württemberg. Künftige will sich Mage Solar stärker auf die Geschäftsbereiche Cleantech und regenerative Energien konzentrieren.
Knapp 9000 Photovoltaik-Anlagen sind im November 2013 bei der Bundesnetzagentur neu angemeldet worden. Zum Jahreswechsel sanken die Einspeisetarife weiter.
Der Hersteller Deger hat vier Systeme vom Fraunhofer System für Solare Energiesysteme nachmessen lassen. Der gemessene Mehrertrag liegt bei 37,1 Prozent. Das ist deutlich mehr, als ältere Studien vermuten ließen.
Im brasilianschen Bundesstaat Pernambuco haben sechs Projekte für Solarkraftwerke mit zusammen einer Leistung von 122 Megawatt die erste Auktion gewonnen. Der Strom wird dann mit rund sieben Cent pro Kilowattstunde vergütet. Es soll vielleicht sogar eine Modulproduktion aufgebaut werden.
Henning Wicht, Principal Analyst Photovoltaics bei IHS zieht Bilanz für 2013 und erklärt, was er für 2014 erwartet.
Angesichts des weiteren Zubaus neuer Photovoltaik- und Windkraftanlagen können die Erneuerbaren auch an den kürzesten Wintertagen bis zu 25 Prozent des Strombedarfs decken. Eine Vollversorgung aus Erneuerbaren ist daher eine machbare Vision bis 2050.
Der insolvente Photovoltaik-Hersteller aus Brandenburg hatte kurz vor der Pleite drei Millionen Euro Rettungshilfe vom Land erhalten. Der Rechnungshof wirft Brandenburgs Wirtschaftsminister vor, damit gegen den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit verstoßen zu haben. Christoffers droht nun ein Verfahren wegen Untreue.
Der Chef der Deutschen Energieagentur plädiert einmal mehr für eine radikale Änderung der Förderung von erneuerbaren Energien in Deutschland. Aus Sicht von Stephan Kohler sollte der Vorrang für den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen und Windkraftwerken künftig keine absolute Priorität mehr haben.