In ihrer Regierungserklärung hat die Bundeskanzlerin deutlich gemacht, dass sie sich bei der Europäischen Kommission für einen Bestand der Ausnahmeregelungen für die Industrie bei der EEG-Umlage einsetzen will. Die Bundesregierung sieht in der EEG-Umlage insgesamt keine Beihilfe. Nach einer repräsentativen Umfrage lehnen 83 Prozent der Deutschen die weitgehenden Industrieprivilegien ab.
Die Analysten des in den USA ansässigen Instituts gehen davon aus, dass innerhalb der kommenden fünf Jahre Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 300 Gigawatt weltweit neu installiert werden. Der Anteil von Solarstrom an der globalen Energieversorgung könnte damit auf 3 Prozent steigen.
Die Umweltorganisation Greenpeace fordert verbindliche und ehrgeizige Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa. Die Versorgung über kleine Photovoltaik- und Windkraftanlagen würde Stromleitungen von 24.000 Kilometern überflüssig machen. Die Versorgungssicherheit wäre dann ebenfalls gewährleistet.
Der Photovoltaik-Hersteller will mit den Behörden von Wuxi New District eine Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft abschließen. Insgesamt 100 Megawatt Dachanlagen auf öffentlichen Gebäuden will Hanwha Solarone installieren. Die Verwaltung soll im Gegenzug Dachflächen, Genehmigungen, Netzanschlüsse und Gelder zur Verfügung stellen.
Die Anleihegläubiger der Holdinggesellschaft AEG Power Solutions sollen im kommenden Monat der Restrukturierung zustimmen. 3W Power will einen Schuldenschnitt vollziehen, mit dem die Anleihegläubiger künftig 60 Prozent der Anteile halten sollen. Der Leistungselektronik-Hersteller kündigte zudem an, die Zahl seiner Mitarbeiter im Laufe des Jahres von mehr als 1500 auf etwa 900 zu reduzieren.
Gibt es eigentlich Photovoltaik-Anlagen im Gewerbe, deren Strom zu mehr als 80 Prozent von dem Betrieb verbraucht wird? Solange es keine EEG-Umlage auf Eigenverbrauch gibt, wäre das oft wirtschaftlich. Trotzdem werden die Anlagen meist anders geplant.
Nach einem Zeitungsbericht soll es voraussichtlich am 1. April ein Sondertreffen zwischen Bundeskanlerin Angela Merkel, ihrem Energieminister Sigmar Gabriel und den Ministerpräsidenten der Bundesländer geben. Thema soll die EEG-Reform sein.
Anders als bei der Fernsehvorlage gibt es hierbei nicht nur einen Sieger. Nach Ansicht der Energieblogger, die zwölf verschiedenen Konzepte analysiert haben, sind alle besser geeignet als der bisherige Referentenentwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium, um die Energiewende in Deutschland weiter voranzubringen.
Am Samstag soll zeitgleich in mehreren Landeshauptstädten für eine konsequente Fortsetzung der Energiewende demonstriert werden. Für den 10. Mai ist eine zentrale Großdemonstration in Berlin geplant.
Mit den staatlichen Zuschüssen für Batteriespeichersysteme in Deutschland und Japan sind weitere Kostensenkungen zu erwarten. Die Analysten erwarten eine Reduzierung um 30 Prozent bis 2017. Japans Wirtschaftsministerium hatte unlängst angekündigt, in diesem Jahr Speichersysteme mit insgesamt 100 Megawatt fördern zu wollen. Knapp 100 Millionen Euro will die Regierung dafür ausgeben.