Die Forscher des Freiburger Instituts erklärten, dass UV-induzierte Degradation bei allen vorherrschenden Zelltechnologien, einschließlich Topcon-Bauelementen, größere Effizienz- und Spannungsverluste als erwartet verursachen kann. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Siliziumnitridschichten verwendet werden könnten, um die UV-Stabilität von Topcon im Vergleich zu PECVD-Schichten zu verbessern, die üblicherweise in Perc- und Heterojunction-Zellen verwendet werden.
Die EnWG-Novelle, die der Wirtschaftsminister noch vor der vorgezogenen Neuwahl durch den Bundestag bringen will, enthält deutliche Erleichterungen für Photovoltaik-Heimspeicher. Die Betreiber sollen künftig Netzstrom laden und entladen können, ohne die EEG-Förderung zu riskieren.
Der Münchner Konzern ist seit einiger Zeit in argen finanziellen Nöten. Nun will sich Baywa auf sein Kerngeschäft und die Kunden fokussieren. In diesem Zuge werden zahlreiche Arbeitsplätze wegfallen und wesentliche Beteiligungen außerhalb Deutschlands veräußert.
Das 250 Megawatt-System soll auf fünf Standorte in Süddeutschland aufgeteilt werden. Neben der netzdienlichen Nutzung zur Senkung der Kosten für das Engpassmanagement wird das System potenziell auch marktbasierte Erlöse erzielen können. Gebote müssen bis zum 3. April 2025 eingereicht werden.
Das Amtsgericht München erkannte einem Auftraggeber, dessen bereits bezahlte Anlage erst nach dem Stichtag für den Umsatzsteuer-Nullsatz bei Photovoltaik ans Netz ging, einen Anspruch auf Erstattung der Umsatzsteuer zu.
Die Lösung von Brady Corporation besteht aus drei Komponenten: selbstklebenden, batterielosen UHF-RFID-Etiketten mit integrierten Temperatursensoren, RFID-Lesegeräten mit bis zu 16 Antennen und einer RFID-Softwareplattform. Damit werden die Temperaturen von Batteriezellen im Lager überwacht und bei Überschreitung der festgelegten Grenzwerte zuständiges Personal informiert. Dieses kann die instabilen Batteriezellen dann entfernen.
Grundlastkraftwerke können Teil des zukünftigen Energiesystems sein – nötig sind sie voraussichtlich nicht. Dies ist eine wesentliche Erkenntnis des Akademieprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS), an dem Acatech, Leopoldina und Akademienunion gemeinsam arbeiten.
Gerade die ersten Tage des vergangenen Monats waren vor allem dunkel und windarm und ließen den Day-ahead-Börsenstrompreis auf bis zu 82 Cent pro Kilowattstunde steigen. In der zweiten Monatshälfte drehte sich das Bild und die Preise sanken zumindest an elf Stunden auch wieder in den negativen Bereich.
Der Verband spricht sich angesichts der Äußerungen von Fraktionsvize Jens Spahn zum Heizungsgesetz und zur Wärmepumpenförderung für „technisch-wissenschaftlichen Sachverstand“ aus.
Steuertipps: Betreiber älterer Photovoltaik-Anlagen erhalten neben der Einspeisevergütung auch eine Vergütung für selbst verbrauchten Solarstrom. Doch beim umsatzsteuerlichen Wechsel zur Kleinunternehmerregelung überweist der Netzbetreiber plötzlich zu wenig Geld. Jetzt korrigiert das Bundesfinanzministerium die ursächliche Verwaltungsvorschrift. Anlagenbetreiber sollten ihre Ansprüche noch vor dem Jahreswechsel sichern.