Mit der reduzierten EEG-Umlage haben die Unternehmen Milliarden gespart. Nach der Einigung zwischen Bundesregierung und EU-Kommission beim EEG wird nun bekannt, dass sich die Nachzahlungen für die Jahre 2013 und 2014 wohl nur auf 30 Millionen Euro belaufen werden. Das jährliche Entlastungsvolumen für die Unternehmen liegt derzeit bei fünf Milliarden Euro und das wird auch nach der EEG-Reform so bleiben.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat den größten Einzelauftrag in diesem Jahr erhalten. Die rund 800.000 Solarmodule sollen in verschiedenen Photovoltaik-Projekten in China zum Einsatz kommen.
Die Regierung will die Förderung erhöhen, um den Ausbau kleiner dezentraler Photovoltaik-Anlagen zu forcieren. Nach Medienberichten sind bis Ende Mai weniger als zwei Gigawatt Photovoltaik-Leistung bei Dachanlagen zugebaut worden. Das staatliche Ziel lag eigentlich bei etwa acht Gigawatt für das Gesamtjahr. Die Regierung hatte zuvor bereits die Erwartungen gesenkt – eben wegen der Hindernisse bei der Finanzierung der Projekte.
Nach dem erfolgreichen Verkauf des Modulwerks in Wismar sieht nun der Insolvenzverwalter die Verfahren der Centrosolar Group, der Centrosolar AG und der Centrosolar Sonnenstromfabrik GmbH auf einem guten Weg. Insgesamt konnten bislang 168 Arbeitsplätze gerettet werden.
Die Bundesregierung hat das Kapitalanlagegesetzbuch erneut novelliert. Nun droht Energiegenossenschaften das Aus, wenn sie ihren Erlaubnis- und Registrierungspflichten nicht bis zum 21. Juli nachkommen.
Der Wettbewerbskommissar hat in Brüssel erklärt, dass er eine endgültige Einigung mit der Bundesregierung zur Neufassung des EEG erreicht hat. Es wird nun aus Sicht der EU-Kommission im Gesetz die Behandlung von importierten Ökostrom und Eigenverbrauch geklärt. Da die EU-Kommission die Reform noch notifizieren musste, hatte Gabriel einen enorm engen Zeitplan für die Novelle vorgeschrieben.
Der Energiekonzern bietet künftig auch kleinen und mittelständischen Unternehmen Pachtpakte für Photovoltaik-Dachanlagen an. Darin enthalten sind auch Wartungs- und Versicherungsleistungen. Die Photovoltaik-Anlagen sollen für den Eigenverbrauch für die Kunden optimiert werden. Die Laufzeit der Pachtverträge liegt zwischen acht und 18 Jahren. Nach 20 Jahren können die Kunden die Photovoltaik-Anlagen für einen symbolischen Euro erwerben.
Der Essener Energiekonzern macht vor allem die vielen Photovoltaik-Anlagen in Deutschland für seine weiter rückläufigen Ergebnisse in der Kraftwerkssparte verantwortlich. Zugleich fordert RWE einen Dialog zum Thema Energiewende und ein Strommarktdesign in seinem Sinne. In der Braunkohle sieht die Führungsetage den besten Partner für die Erneuerbaren und hält weitere Belastungen für nicht verkraftbar.
Korrektur (siehe kursiven Absatz). Swissolar warnt nun vor einem erheblichen Einbruch des Photovoltaik-Marktes. Auch Sicht des Solarverbands sollte die Einspeisevergütung maßvoll um zwei bis acht Prozent gesenkt werden. Nun drohen aber Einschnitte bis zu 22 Prozent. Swissolar wies nun daraufhin, dass nicht nur Photovoltaik-Anlagen mit asiatischen Solarmodulen, sondern kostengünstige Anlagen gefördert werden sollen.
Zum August will das Freiburger Photovoltaik-Unternehmen die Modulfertigung der insolventen Centrosolar-Sonnenstromfabrik übernehmen. Die derzeit 143 Mitarbeiter in Wismar will die Solar-Fabrik weiterbeschäftigen.