Bislang hat der Photovoltaik-Hersteller in Sachsen drei Produktionstöchter für die Herstellung von Wafern, Solarzellen und Solarmodulen betrieben. Nun sind sie zur Solarworld Industries Sachsen GmbH verschmolzen. Solarworld will damit weiter Kosten einsparen und die Effizienz erhöhen.
Noch vor dem 1. August wird der Riesaer Nudelhersteller die neue Photovoltaik-Anlage mit 335 Kilowatt Leistung in Betrieb nehmen. Damit muss er keine anteilige EEG-Umlage für den Eigenverbrauch des Solarstroms übernehmen. Die Module für die Dachanlage liefert Q-Cells.
Damit tritt die Reform für die Förderung von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse nun zum 1. August in Kraft. Erst am Mittwoch hatte die EU-Kommission das Gesetz notifiziert.
Der italienische Konzern hat angekündigt, die Anteile der Partner Sharp und STMircoelectronics kaufen zu wollen. Erst kürzlich hatte der japanische Photovoltaik-Hersteller seine Abnahmeverpflichtung für die Dünnschichtmodule aus dem 3Sun-Werk an Enel Green Power verkauft.
Infolge der Insolvenz des deutschen Photovoltaik-Unternehmens ist die britische Tochterfirma nun umfirmiert worden. Sie will ihre Arbeit mit dem selben Team fortsetzen.
Der Bundeswirtschaftsminister lobt seine eigene Arbeit. Die grundlegende Reform des EEG ist damit abgeschlossen. Gabriel sieht darin „die größte und weitreichendste Änderung des EEG seit seiner Einführung“. Die Beilegung des Beihilfeverfahrens wird es erst nach der Sommerpause geben.
Der Bundespräsident hat nun den Verkündungsauftrag erteilt. Auch die EU-Kommission in Brüssel hat ihren Segen gegeben. Nun muss die EEG-Novelle noch im Gesetzesblatt veröffentlicht werden, dann tritt es offiziell am kommenden Freitag in Kraft.
Umweltorganisationen haben nun die Studie „Europe’s Dirty 30“ vorgelegt. Sie kürten dabei die 30 schmutzigsten Kohlekraftwerke in Europa. Vier der fünf größten Umweltsünder sind in Deutschland zu finden und werden von RWE und Vattenfall betrieben. Insgesamt befinden sich neun Kohlekraftwerke in Deutschland auf dieser unrühmlichen Bestenliste.
Der EU-Energiekommissar aus Deutschland wirft dem Bundeswirtschaftsminister in einem Zeitungsinterview vor, die EEG-Novelle im Zuge des Gesetzesprozess zu sehr verwässert zu haben. Er erwartet, dass die nächste Reform nichts mehr mit dem EEG zu tun hat, sondern sich in Richtung einer Europäisierung der Fördersysteme bewegt. Das soll spätestens 2016 der Fall sein.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller eröffnet in Chile ein neues Büro. Auf dem dortigen Photovoltaik-Markt sind derzeit viele neue Kraftwerke in Planung. Am Marktwachstum will auch Yingli Solar partizipieren.