Hanwha Q-Cells: Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage für Nudelhersteller

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Die Teigwaren Riesa GmbH will künftig Solarstrom zur Nudelfertigung nutzen. Noch vor dem 1. August und damit vor dem Inkrafttreten der EEG-Novelle werde eine 335-Kilowatt-Dachanlage auf der Fabrik in Betrieb genommen. Die Photovoltaik-Anlage werde dann jährlich rund 300.000 Kilowattstunden Solarstrom produzieren, der direkt bei der Herstellung der Nudeln verbraucht werden solle und damit die Betriebskosten senke. Q-Cells liefere 1334 Solarmodule für die Anlage, teilte das Photovoltaik-Unternehmen mit. Den Bau übernehme die ESO Anlagenbau GmbH aus Oschatz.

Mit gewerblichen Dachanlagen können Unternehmen aus Gewerbe und Industrie ihre Stromkosten senken. Allerdings wird ab August anteilig EEG-Umlage auf den selbstverbrauchten Solarstrom erhoben. "Dank unserer neuen Photovoltaik-Anlage rechnen wir schon im kommenden Jahr mit um etwa 5 Prozent geringeren Stromkosten. Dieser Wert dürfte sich bei weiter steigenden Energiepreisen in Deutschland künftig weiter erhöhen", sagt Danilo Hunger, Technischer Leiter der Teigwaren Riesa.

Die Realisierung der Photovoltaik-Anlage zeige, „dass der Eigenverbrauch von Solarstrom für mittelständische Unternehmen in Deutschland viel Sinn macht", sagt Mario Schulte, Key Account Manager bei Hanwha Q-Cells. Auch nach dem 1. August lohne sich das Geschäftsmodell für Gewerbe und Industrie noch. "Der Verbrauch von selbst produziertem Solarstrom an Ort und Stelle macht weiterhin sehr viel Sinn für Gewerbe und Industrie in Deutschland. Obgleich die Politik hier aus unserer Sicht den falschen Weg eingeschlagen hat, bleibt der Fakt: Mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage lassen sich die Stromkosten deutscher Mittelständler nachhaltig senken", ergänzt Michael Geib, Vertriebsleiter bei Hanwha Q-Cells für Deutschland, Österreich und die Schweiz. (Sandra Enkhardt)

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