Direktvermarktung: Betreiber von Bestandsanlagen können in die Direktvermarktung wechseln, wenn sie ihre Anlage fernsteuerbar machen. Für einige dürfte sich das lohnen.
Energiewende: Wenn man die Presse liest und die Diskussion verfolgt, kann man den Eindruck gewinnen, dass dezentrale, kleinteilige Energieversorgung zwar schön fürs Gefühl, energiewirtschaftlich aber wenig sinnvoll ist. Das stimmt nicht. Eine Sinngebung für dezentrale Photovoltaik mit und ohne Speichersystemen.
Steuerrecht: Die Finanzverwaltung Bayern aktualisiert ihren Leitfaden für Photovoltaikbetreiber. Darin beantwortet sie auch bisher offene Fragen zur steuerlichen Behandlung von Batteriespeichern. Jetzt darf explizit auch bei der Installation von AC-Batteriespeichern die Vorsteuer abgezogen werden, wenn sie gleichzeitig zu der einer Photovoltaikanlage erfolgt.
Eigenverbrauch: Das Thema ist auf so großes Interesse gestoßen, dass wir unsere Übersicht aktualisiert haben. Netzbetreiber äußern sich leider weiter nebulös zu den Anschlussbedingungen.
Gründerszene: Auf dem Speichermarkt sind neben etablierten Unternehmen auch Start-ups aktiv. Jüngster Anbieter ist Tesvolt mit Speicherlösungen zwischen 100 Kilowattstunden und einer Megawattstunde sowie Preisen ab 330 Euro je Kilowattstunde. pv magazine besuchte die erste große Anlage des Unternehmens in Sachsen-Anhalt.
Messtechnik: Noch vermisst jeder Thermograf nach seinen eigenen Erfahrungen. Das Gleiche gilt für die Interpretation der Messungen und könnte sich jetzt ändern. Um belastbarere und für Kunden verlässlichere Ergebnisse zu bekommen, wird in Kürze ein Normentwurf veröffentlicht. Eva Schubert von der DGS Berlin Brandenburg erklärt die wichtigsten Parameter, bei denen es nun erste Festlegungen gibt.
Kapitel 4: Das perfekte Produkt gibt es nicht. Um die Qualität einer Lieferung festzustellen, müssen Toleranzen und Messunsicherheiten festgelegt werden, innerhalb derer die Spezifikationen als erfüllt gelten. Das gilt besonders für die Leistungsmessung.
Kapitel 3: Was Käufer, Installateure und alle jene beachten müssen, durch deren Hände die Module auf dem Weg zum Installationsort gereicht werden, erklärt Rechtsanwältin Margarete von Oppen.
Fallbeispiele: Am Ende hängt die Wirtschaftlichkeit nicht nur von der Modulqualität, sondern auch von der der Montage ab. Einige Fehler, die durchaus öfter vorkommen.
Kapitel 2: Die Module sind doch zertifiziert, könnte man denken. Doch das bedeutet wenig. Erstens sind die Prüfungen in den Augen verschiedener Experten durchaus fragwürdig, zweitens spielen später bei der Wirtschaftlichkeit einer Anlage Parameter eine Rolle, die gar nicht getestet werden.