Die operative Trennung der Geschäftsbereiche des Energiekonzerns ist planmäßig zum Jahreswechsel erfolgt. Damit soll die alte Eon künftig für das saubere Geschäft stehen, während sich die neue Uniper der konventionellen Altlasten annimmt.
Zum Jahresende lief die Förderung von Batteriespeichern bei kleinen Photovoltaik-Anlagen aus. Derzeit arbeitet die Bundesregierung noch an dem neuen Programm, das „schnellstmöglich Anfang 2016“ starten soll. Wann und wie genau, ist allerdings noch offen. (Aktualisiert: Reaktion des Bundeswirtschaftsministeriums.)
Die Nationale Energiebehörde in Peking hat für dieses Jahr eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von 15 Gigawatt ausgegeben. Dies liegt leicht unter dem Zubauziel aus dem vergangenen Jahr, das allerdings im Jahresverlauf noch angehoben worden war.
Die Bundesnetzagentur hat die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen für Januar bis März und Zubauzahlen für November veröffentlicht. Die Vergütungssätze bleiben gleich, die Zubauzahlen sinken leicht. Im November sind 38,71 Megawatt neu installiert worden. Gemeldet wurden 69,75 Megawatt.
Die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der HTW Berlin veröffentlicht einen zeitlich hochaufgelösten Datensatz mit Lastprofilen von 74 Haushalten samt Analyse. Das hilft anderen die Auslegung von Energiesystemen und deren Eigenschaften am Computer zu simulieren und zu verbessern.
Das Unternehmen, das Photovoltaikanlagen für Kleinanleger gebaut hat, beantragte das Verfahren wegen drohender Zahlungsunfähigkeit.
Zunächst hat der oberste spanische Gerichtshof in Spanien Solaranlagenbetreibern Hoffnung gemacht, dass die rückwirkende Beschneidung der Einnahmen und des Eigenverbrauchs aus dem Jahr 2013 unrechtmäßig sei. Doch kurz darauf berichtet das Energieministerium eine Entscheidung des Verfassungsgericht. Danach sind die Gesetze verfassungsgemäß.
Das Jahr ist vorüber und somit lohnt sich der Blick zurück. Was ist hängengeblieben, welche Ereignisse haben die Photovoltaik-Welt in diesem Jahr bewegt? Da gab es den Hype um Tesla, die neuen Ausschreibungen für Freiflächenanlagen, den weiteren Markteinbruch in Deutschland oder auch den Kampf um Brüssel bezüglich der Anti-Dumpingmaßnahmen gegen die chinesischen Photovoltaik-Hersteller, um nur einiges zu nennen. In einer kleinen Chronologie haben wir zusammengetragen, was in den vergangenen zwölf Monaten passiert ist.
Bei den aktuellen Photovoltaik-Speichersystemen kommen bereits Steca-Wechselrichter zum Einsatz. Nun sollen zusammen effizientere Wechselrichter entwickelt werden.
Im laufenden Anti-Circumvention-Verfahren hat Brüssel nun Ergebnisse vorgelegt. Demnach drohen neue Zölle für chinesische Hersteller, die versucht haben, die geltenden Anti-Dumpingmaßnahmen durch Exporte über Malaysia und Taiwan zu umgehen. Explizit nicht betroffen davon sind Hersteller, die aus diesen Ländern stammen und keine Handelsbeziehungen mit chinesischen Unternehmen haben.