Eine neue Antireflexbeschichtung half den Freiburger Wissenschaftlern den Wirkungsgrad um 1,5 Prozent unter konzentriertem Sonnenlicht zu steigern. Nach Angaben des Freiburger Instituts haben sie damit die bislang effizienteste Solarzelle der Welt entwickelt.
Die Hamelner Wissenschaftler haben Experimente mit Silizium-Solarzellen durchgeführt, um die Gründe für die Degradation von Zellen und Modulen zu verstehen, die mit Gallium anstelle von Bor dotiert wurden. Die Leistungseinbußen wurden durch einen Bulk-Defekt im Material verursacht. Zudem haben die Forscher herausgefunden, dass die richtige Kombination aus Licht und Temperatur frühere Schäden „heilen“ und sogar zu kleinen Verbesserungen des Gesamtwirkungsgrads der Zellen führen kann.
Mit dem neuen Produkt „Tego Surten E“ lässt sich dem Hersteller zufolge bei höheren Schnittgeschwindigkeiten und kleineren Drahtdurchmessern auf immer größeren Wafern ein deutlich besseres Schnittqualitätsverhältnis erzielen. Dies führt zu einer verbesserten wirtschaftlichen Bilanz der Photovoltaik-Produkte, da weniger kostspielige Nachbehandlungsarbeiten für geschnittene Wafer erforderlich sind.
Das Europäische Patentamt vergibt den Preis, für den der nordamerikanische Elektrochemiker Donald Sadoway als Finalist nominiert ist. Seit 2010 hat er bereits 180 Millionen Euro für die Kommerzialisierung und Vermarktung seiner patentierten Technologie investiert, die eine längere Lebensdauer als herkömmliche Speicher verspricht.
Deutsche Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, um halbfertige Solarmodule in die gewünschte Form zu schneiden und dann eine leitfähige Oxid-Metalloxid-Elektrode mit der gewünschten Farbe aufzubringen. Sie können die Elemente über den Rückseiten-Verschaltungsprozess zu Modulen strukturieren.
Das Schweizer Unternehmen Novartis hat eine gebäudeintegrierte Photovoltaik-Fassade mit einer Leistung von 36 Kilowatt auf seinem neuen Konferenz- und Ausstellungszentrum in Basel installiert. Das System besteht aus 10.680 organischen Solarmodulen des französischen Unternehmens ASCA.
DNV steht an der Spitze zweier Industrieprojekte, die darauf abzielen, Referenzstandards für den Entwurf, die Entwicklung und den Betrieb von schwimmenden Photovoltaik-Systemen zu entwickeln. Solche Standards fehlen noch weitgehend, was zu Verzögerungen und Hindernissen bei Genehmigungen und Zulassungen führen kann.
Das deutsche Unternehmen Paxos, dessen Solardachziegel von Meyer Burger gekauft und im vergangenen Jahr vorgestellt wurden, hat auf der Intersolar 2022 seine neuen Terrakotta-Solarziegel in Biberschwanzform präsentiert.
Der Elektrogerätehersteller AEG stellt auf der The smarter E in München ein neues Modul für den Markt privater und gewerblicher Dachanlagen vor.
Für den Markt privater Dachanlagen entwickelte der Hersteller ein besonders kompaktes Modul. Dank der Zellverbindungstechnolgie können auf geringer Fläche viel Leistungs untergebracht. Einen Award gab es von den Veranstaltern der Mess auch gleich.