Mit dem „Sion“ wollte Sono Motors ein günstiges Elektroauto auf den Markt bringen, das sich über integrierte Photovoltaik-Zellen auch selbst laden kann. Schlechte Bedingungen auf dem Kapitalmarkt führten nun zur sofortigen Einstellung des Projekts, heißt es aus dem Unternehmen. Der Fokus liege in Zukunft auf dem Solargeschäft für B2B-Kunden. 300 Stellen fallen weg, COO Thomas Hausch tritt zurück.
Schon zwei Stunden nach Veröffentlichung des Projektes auf Kickstarter war das Finanzierungsziel erreicht. Der Berliner Physiker Christian Richter wird das Fensterkraftwerk nun produzieren. Seine Module sind auf die typischen Maße von Fensterbänken und Laibungen zugeschnitten. Sie lassen sich durch Halterungen ohne Bohren montieren.
Eon hat untersucht, welchen Beitrag batteriebasierte Speichersysteme zur Energiewende leisten. Mit ihnen lassen sich die technischen Hürden leichter überwinden, die durch bereits ausgelastete Stromnetze auftreten können, so das Unternehmen.
Das „Mobile Solar Lab“ soll stichprobenartige Chargenmessungen schneller und günstiger machen. Bis zu 150 Module lassen sich mit ihm täglich prüfen.
Das neue Topcon-Solarmodul kombiniert ein Glas-Glas-Design mit n-Typ-Technologie. Der Wirkungsgrad liegt zwischen 20,8 und 22,3 Prozent, die Ausgangsleistung zwischen 415 und 445 Watt.
Bundeswirtschaftsminister Habeck hat den Bescheid über die Zuwendung an das Reallabor „Referenzkraftwerk Lausitz“ übergeben. Das Projekt hatte sich 2019 beim Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ des Ministeriums beteiligt und eine Förderzusage erhalten.
Batteriehersteller Varta will ein Batteriemanagement mit Hilfe von künstlicher Intelligenz entwickeln. Dafür hat er sich mit anderen Partnern im Forschungsprojekt „Longer“ zusammengeschlossen, darunter das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE.
Seit einigen Monaten steht ein Entwurf für eine überarbeite Produktnorm für Stecker-Solar-Geräte zur Kommentierung frei. Jetzt haben sich auch das Bundeswirtschaftsministerium und das Umweltbundesamt in miteinander abgestimmten Stellungnahmen dazu geäußert.
Belgische Wissenschaftler haben einen solarbetriebenen Elektrolyseur entwickelt, der großflächige, geschindelte Photovoltaik-Module in Standardgröße zur Wasserspaltung verwendet. Berichten zufolge erreicht das System einen Wirkungsgrad von 10 Prozent bei der Umwandlung von Sonnenenergie in Wasserstoff bei einer Stromdichte von etwa 60 Milliampere pro Quadratzentimeter.
Die Anlage im niederösterreichischen Grafenwörth hat eine Leistung von 24,5 Megawatt. Sie steht auf der Wasseroberfläche von zwei Seen in einer ehemaligen Sand- und Kiesgrube und hat eine Fläche von rund 14 Hektar.