Die Forscher entwickeln digitale Assistenzsysteme, mit denen Netzbetreiber das Zusammenspiel von Anlagen mit geringer mechanischer Trägheit bewerten können. Sie sollen ihnen helfen, Frequenz und Spannung im Netz auch künftig stabil zu halten.
Experten für Batterien, Automobile und Netzintegration trafen sich dieser Tage in Aachen. Auf der Konferenz „Vehicle-to-Grid“ machten die Tagungsbesucher und Referenten Hoffnung, dass der Durchbruch der langersehnten Rückeinspeisung vom Fahrzeug ins Netz kurz bevor steht. Letzte Hürde: Regulatorik.
Im Forschungsprojekt „SEMTRASOL“ entwickeln die Karlsruher Forscher organische Solarzellen mit präzise einstellbaren Absorptionseigenschaften und hohen Wirkungsgraden. Sie könnten für Photovoltaik-Anwendungen auf Glasflächen von Gebäuden, Gewächshäusern und Fahrzeugen genutzt werden.
Die Anwendung ist nach Angaben des Herstellers besonders für aufgeständerte Photovoltaik-Anlagen in Natur- und Wasserschutzgebieten geeignet. Sie wird nicht im Boden verankert.
Der polnische Photovoltaik-Anbieter BP2 hat eine Liefervereinbarung mit Arcelor Mittel geschlossen. Der Konzern wird nun seinen „XCarb“-Stahl für die Herstellung der Solarmodule für das Photovoltaik-Systems liefern. Der Stahl ist dabei zu mindestens 75 Prozent aus Schrott gewonnen und mit 100 Prozent erneuerbarer Energie hergestellt worden.
Die Frankfurt University of Applied Sciences entwickelt aus organischer Photovoltaik Elemente für Gebäudehüllen. Mit Mittelpunkt stehen dabei dreidimensionale, solare Leichtbaupaneele.
Forschungszentrum Jülich, Helmholtz-Zentrum Berlin und das Karlsruher Institut für Technologie wollen mit der Industrie Photovoltaik-Technologien entwickeln, die über die Stromerzeugung hinaus weiteren Nutzen bringen. In Reallaboren wollen sie die Technologien erproben.
Die Chinesische Akademie für Metrologie und Wissenschaft hat Jolywoods Wirkungsgrad von 26,7 Prozent für eine Topcon-n-type-Solarzelle zertifiziert. Nach Angaben des Unternehmens bedeutet der Wert einen Weltrekord. Im November 2022 meldete Jolywood einen Wirkungsgrad von 26,1 Prozent für eine ähnliche Zelle.
Das ungarische Unternehmen Platio hat in der niederländischen Stadt seinen Photovoltaik-Fußweg eingeweiht. Die Anlage besteht aus 2544 monokristallinen Patio-Photovoltaik-Pflastersteinen mit einem Wirkungsgrad von 21,8 Prozent. Sie werden 55.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen und können angeblich einem Druck von 2 Tonnen standhalten, ohne dass Mikrorisse entstehen.
Belgische Wissenschaftler haben Perowskit-Solarmodule mit einem thermisch stabilen Stapel entwickelt. Die verkapselten bifazialen Solarmodule, die sie mit dieser Konfiguration hergestellt haben, konnten nach 1000 Stunden rund 92 Prozent ihres ursprünglichen Wirkungsgrads beibehalten.