Der Speicher Varta „element backup“ ist mit Batteriekapazität zwischen 6,5 und 19,5 Kilowattstunden erhältlich. Mit der Backup-Funktion können sich Betreiber gegen das Risiko von Stromausfällen durch Extremwetter oder Netzüberlastungen rüsten, wie es vom Hersteller heißt.
Bis 2024 sollen die drei vom Bundesforschungsministerium geförderten Verbundprojekte zum Batterierecycling laufen. Es geht unter anderem um die Aufbereitung der Rohstoffe und die Digitalisierung von Prozessen, um künftig einen geschlossenen Batteriekreislauf zu etablieren.
Die Ableiterfolientechnologie von Soteria BIG soll die Entstehung eines Thermal Runaway in den Batteriezellen verhindern. Die Gruppe plant zudem weitere Exzellenzzentren, eines davon soll in Düren entstehen.
Die installierte Speicherkapazität in Kombination mit privaten Photovoltaik-Dachanlagen wird sich nach einem Bericht des Verbands von 3 auf 12,8 Gigawattstunden bis zur Mitte des Jahrzehnts erhöhen. Deutschland ist dabei europaweit führend und wird dies auch in den kommenden Jahren bleiben.
Bis Ende 2022 soll das Speicherprojekt an den Standorten Lingen und Werne entlang der Laufwasserkraftwerke an der Mosel des Energiekonzerns umgesetzt werden. SMA liefert die Batteriewechselrichter, um die 420 Lithium-Ionen-Batterie-Racks zu steuern, die zusätzliche Regelenergie erbringen sollen.
Der Speicher soll dabei intelligent in das Siemens Microgrid-Konzept integriert werden und auch Reserve und Frequenzregulierung erbringen. So soll die Energiewende auf der kleinen Insel im Atlantik beschleunigt werden.
Quadt Energy aus dem Emsland will mit der Unterstützung des Beteiligungs-Start-ups sein Geschäft rund um Elektroinstallationen, Trafos, Photovoltaik, Energiespeicher und Ladeinfrastruktur kräftig ausbauen. 1Komma5° will insgesamt bis zu 100 Millionen Euro in regionale Installationsbetriebe investieren, um so die Energiewende aktiv voranzubringen.
Ein Teil der Kapazität von Gewerbespeichern wird zu jedem Zeitpunkt unnötigerweise vorgehalten. Der Netzbetreiber Tennet, der auf die Kapazitäten zugraifen will, um Flexibilität ins System zu bringen, hat nun ein Pilotprojekt auf den Weg gebracht, bei dem über intelligente Algorithmen ständig ermittelt wird, wie viel Kapazität zu einem Zeitpunkt dem Netzbetreiber zur Verfügung gestellt werden könnte.
Der Batteriespeicher-Hersteller aus Sachsen-Anhalt hat neue Investoren aus Liechtenstein gewonnen. Mit dem frischen Kapital soll das weitere Wachstum und die Internationalisierung von Tesvolt vorangetrieben werden, wobei für 2022 der Markteintritt in Nordamerika geplant ist.
Der Fahrplan für die Dekade steht. Zumindest beim Energieversorger RWE. Er sieht vor die bisherigen Kapazitäten in erneuerbare Energie deutlich zu steigern. Die Photovoltaik-Kapazitäten sollen dabei um den Faktor 8 vergrößert werden.