Es handelt sich um das bisher größte Photovoltaik-Projekt des Unternehmens. Die Anlagen sollen den Solarstrom direkt ins Hochspannungsnetz einspeisen und mittelfristig mit Batteriespeichern nachgerüstet werden.
Interview: Kleine Photovoltaik-Anlagen bis 25 Kilowatt – vor dem EEG 2021 bis 30 Kilowatt – unterliegen der Regelung, dass nur 70 Prozent der nominalen Maximalleistung einspeisen dürfen. Johannes Weniger von der HTW Berlin erklärt, wie viel Solarstrom dadurch real verloren geht und welche Möglichkeiten es für Betreiber gibt, die Abregelungsverluste zu reduzieren. Die Auslegung des Wechselrichters und die Fahrweise des Photovoltaik-Heimspeichers bieten dazu einen guten Hebel.
EIT Raw Materials unterstützt zwei australische Unternehmen, die die Herstellung von hochreinem Vanadium eine Mineralienaufbereitungsanlage in Finnland aufbauen wollen. Das Werk soll nicht nur den Nachschub für den Einsatz in Vanadium-Redox-Flow-Batterien sichern, sondern auch gleich noch bis zu 1,5 Millionen Tonnen CO2 in den nächsten 10 Jahren gegenüber dem herkömmlichen Abbau einsparen.
In den Niederlanden hat der Energiekonzern im Energiepark „Haringvliet“ das erste Vollhybrid-Kraftwerk realisiert. Die Photovoltaik-Anlage hat 38 Megawatt, der Windpark 22 Megawatt und dazu kommen 288 Batterien, die den Strom zwischenspeichern können.
Wissenschaftler der Universität Bremen haben die wichtigsten Herausforderungen identifiziert, die verhindern, dass sich wässrige Zink-Ionen-Batterien als Speichertechnologie für Stromnetzanwendungen durchsetzen. Ihrer Analyse zufolge sind die beiden Haupthindernisse, die in der künftigen Forschung überwunden werden müssen, die Erhöhung der spezifischen Energie der vollständigen Zink-Ionen-Zelle und die Verhinderung der parasitären Wasserstoffentwicklungsreaktion, die während der Zink-Elektroabscheidung auftritt.
Für insgesamt sechs Photovoltaik-Speichersysteme vergaben die Berliner Forscher Bestnoten, weil sie die höchste Effizienzklasse erreichten. Dabei traten viele Anbieter mit neuen Systemen an.
Noch in dieser Woche will der Hersteller mit einen Datenanalyse der in Stand-by versetzten Speichersysteme beginnen. Dabei geht es um die Erkennung von möglichen Schäden auf Zellebene, die für die drei Brände ursächlich gewesen sein könnten. Sukzessive sollen die Speicher nach Auswertung der Datenanalyse wieder in Betrieb gehen.
Das Modell aus Bayern sollte dabei für Deutschland genutzt werden. Gerade Privathaushalte erwägen aufgrund der steigenden Energiepreise in der kommenden Zeit, in eine Photovoltaik-Anlage zu investieren.
Im vergangenen Jahr sind knapp 55 Gigawatt neue Photovoltaik-Anlagen in dem Land entstanden, wobei private und gewerbliche Dachanlagen mehr als 50 Prozent der Nachfrage ausmachten. Für dieses Jahr erwartet das Beratungsunternehmen AECEA einen deutlichen Sprung nach oben. Entspannung bei Modulpreisen ist dagegen nicht in Sicht – nach Polysilizium werden nun auch EVA-Folien knapp.
Ende 2025 sollen die ersten Lithium-Ionen-Batterien in Heide produziert werden. Die Fabrik soll eine Jahreskapazität von 60 Gigawattstunden haben und 3000 Arbeitsplätze schaffen. Die Bundesregierung will das Projekt über das IPCEI-Programm finanziell unterstützen.