Zunächst plant das australische Unternehmen den Markteintritt mit seinen Heim- und Gewerbespeichern in Italien, Deutschland und Spanien, doch weitere Expansionen sind bereits vorgesehen. Der Einstiegspreis soll bei etwa 500 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität liegen.
Die Plattform „Regelleistung-Online“ hat erneut Zahlen bei Netzbetreibern abgefragt und kommt allein bei sieben Beteiligten auf 470,5 Gigawatt. Die Netzanschlussanfragen seien kein realistischer Indikator für den Markthochlauf von Batteriespeichern, sondern Ausdruck eines fehlgeleiteten Genehmigungssystems, so die Einschätzung.
Neben Netzanschlüssen gelten auch Transformatoren als ein Engpass, wenn es um die Realisierung von großen Batteriespeichern geht. Eco Stor plant, den Batteriespeicher mit einer Kapazität von 238 Megawattstunden Anfang kommenden Jahres ans Netz zu nehmen.
Die Eisen-Salz-Batterietechnologie habe nicht versagt, heißt es in einem Linkedin-Post des Principal Technologist des Unternehmens. Dennoch haben Marktwidrigkeiten, Investitionszyklen und strategische Entscheidungen dazu geführt, dass das Unternehmen schließt.
Forscher vom KIT, THU und ZSW haben gemeinsam mit dem Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW das Konzept eines hybriden Netzboosters entwickelt. Eine 500-Megawatt-Anlage, die einen Speicher mit einer Kapazität von 176,5 Megawattstunden und eine an das Gasnetz angeschlossene wasserstoffähige Turbine kombiniert, stellte sich dabei technisch und wirtschaftlich als vielversprechend heraus.
Der skalierbare Megawattspeicher ist für den vollautomatisierten Stromhandel gedacht. Neben Stand-alone- und Co-Location-Lösung bietet das Unternehmen seine Speicher auch zur Wertsteigerung von Gewerbeimmobilien und als Investitionsmöglichkeit für Projektgesellschaften an.
Bis zum Jahresende soll der Zwei-Stunden-Speicher am Netz sein. Er soll Erzeugungsspitzen aus Photovoltaik-Anlagen puffern und zur Bereitstellung von Primärregelleistung genutzt werden.
Der Hersteller richtet sich mit seinem neuen Angebot an den Markt für Gewerbe- und Industrieanwendungen. Der Speicher lässt sich im Außenbereich aufstellen, ist flüssigkeitsgekühlt und bietet die Möglichkeit vielfältiger Betriebsmodi.
Bis Juni 2025 hat die China Energy Storage Alliance (CNESA) angesichts beschleunigter Implementierungen und sich verändernder Marktbedingungen eine installierte Gesamtspeicherleistung von 164,3 Gigawatt gemeldet. Davon entfallen 101,3 Gigawatt auf neue Energiespeicher, die keine Pumpspeicherkraftwerke sind.
Es handelt sich nach eigenen Angaben um das bislang größte Speicherprojekt des Unternehmens in Europa. Die Inbetriebnahme strebt Baywa re für 2029/30 an.