In diesem Quartal plant Tesla, mit der Produktion von Powerwall und Powerpack in der neuen Fertigung in Nevada zu beginnen. Die ersten Produkte sollen nun erst im 1. Quartal 2016 ausgeliefert werden. Mit der eigenen Batteriezellfertigung will Tesla in seiner Gigawatt-Fabrik voraussichtlich Ende 2016 beginnen.
Den Strom aus den neuen Speichersystemen will das Essener Unternehmen am Regelenergiemarkt vermarkten. Die sechs Großspeicher mit jeweils 15 Megawatt Leistung sollen zwischen Mitte 2016 und Anfang 2017 in Nordrhein-Westfalen und dem Saarland in Betrieb genommen werden werden.
Die Wissenschaftler haben nun ihre Empfehlungen an das Bundeswirtschaftsministerium übermittelt. Unabhängig von der möglichen Fortführung der Förderung von Batteriespeichern bei Photovoltaik-Anlagen sehen sie darin auch einen Diskussionsanstoß für die künftige Neugestaltung der allgemeinen Netzanschlussregeln für dezentrale Speichersysteme.
Der VDMA und die RWTH Aachen haben gemeinsam die Chancen der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer in diesem Segment beleuchtet. Sie fordern vor allem mehr Engagement, um Batteriezellproduktion in Deutschland anzusiedeln.
Mit gebrauchten Fahrzeugbatterien soll nun ein 13-Megawatt-Großspeicher gebaut werden. An dem Projekt sind unter anderem Daimler und Getec Energie beteiligt. Der BEE sieht in dem Projekt den Aufbruch in eine neue Dimension, der Elektromobilität und den Stromsektor revolutionieren könnte.
Studien belegen nach Ansicht des Verbands das große Potenzial und den Wunsch der Verbraucher nach Photovoltaik-Batteriespeichern. Zudem würden die Speichersysteme die Netze entlasten und könnten eine mögliche Verzögerung beim Bau neuer Leitungen kompensieren.
Der sächsische Hersteller will die Batteriezelle in Serie und hohen Stückzahlen in Deutschland produzieren. Für 2016 strebt er die Überschreitung der Marke von einer Million Batteriezellen an und will damit der asiatischen Konkurrenz Paroli bieten.
Allerdings bemängeln viele der befragten Unternehmen die komplizierten gesetzlichen Rahmenbedingungen für Energiespeicher in Deutschland. Zugleich sind für sie Speicher ein größeres Zukunftsthema als Elektromobilität.
Der WWF und Lichtblick ließen zwei Studien vorstellen. Schwedische Forscher analysierten die Batteriepreise und Agora präsentierte eine Abschätzung, nach der 40 Gigawatt Speicher und 150 Gigawatt Photovoltaik in Deutschland technisch und ökonomisch realisierbar sind.
Der WWF und Lichtblick zeigen in einer Studie, dass mehr als ein Drittel der Deutschen bis 2030 selbst Stromproduzent werden könnte. Neue Töne kommen auch von Agora Energiewende, die mittlerweile 150 bis 200 Gigawatt Photovoltaik-Leistung für technisch und ökonomisch möglich halten. Auch wegen der sinkenden Kosten für Batteriespeicher, die wiederum in Kombination mit neuen Photovoltaik-Anlagen den Bau neuer Stromleitungen ab 2025 überflüssig machen könnten.