Interview: Der Dresdner Photovoltaik-Systemanbieter will auf dem Speichermarkt bestehen. Dafür hat Solarwatt nun einen neuen Batteriespeicher mit höherer Eingangsspannung und mehr Leistung auf den Markt gebracht. Auch bei diesem Produkt halte das Unternehmen an seiner Grundphilosophie fest, die auf den drei Hauptpfeilern Sicherheit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit basiert, wie Solarwatt-Geschäftsführer Detlef Neuhaus im pv magazine-Interview erklärt.
12.700 Photovoltaik-Speichersysteme sind nach einer Analyse des Beratungsunternehmens im ersten Halbjahr in Deutschland verkauft worden. Trotz der Probleme bei der Photovoltaik-Speicherförderung geht EuPD Research auch in diesem Jahr von einem weiteren Marktwachstum in Deutschland aus, wovon vor allem die heimischen Hersteller profitieren können.
Das Dresdner Unternehmen liefert seit Mitte des Monats seinen neuen „My Reserve 800“ aus. Solarwatt zielt mit dem neuen Batteriespeicher auf den Markt für Photovoltaik-Bestandsanlagen ab. Bis zum Jahresende soll zudem eine neue Clusterlösung kommen, mit der auch sehr hohe Spitzenlasten in Privathaushalten abgedeckt werden können.
Der Schweizer Batteriehersteller will 2017 seinen Umsatz weiter kräftig steigern und präzisierte nun seine Prognose. Zur Finanzierung des laufenden Geschäftsplans beschloss Leclanché nun weitere Maßnahmen.
Martin Rothert, Leiter Produktmanagement der Business Unit Off-Grid & Storage, erläutert, wieso SMA derzeit nicht und anders als beispielsweise Sonnen und Senec in das Geschäft mit Stromdienstleistungen einsteigt und den Kundennutzen mehr bei Smart-Grid-Integration sieht.
Bis zum Jahr 2025 will Daimler mehr als zehn reine Elektrofahrzeuge und zusätzliche Plug-in-Hybrid-Modelle anbieten. Dafür rüstet das Unternehmen in der Batterieproduktion auf. Für 500 Millionen Euro wird der Produktionsstardort in Kamenz erweitert. Dazu fand nun der Spatenstich statt. Weitere 500 Millionen fließen in einen globalen Produktionsverbund für Lithium-Ionen-Batterien.
In Haßfurt wird überschüssiger Strom aus umliegenden Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen jetzt in erneuerbaren Wasserstoff umgewandelt. Greenpeace Energy und die Städtischen Betriebe nahmen den Windgas-Elektrolyseur, der künftig auch Ausfälle im lokalen Stromnetz verhindern und Regelenergie liefern soll, jetzt offiziell in Betrieb.
Die Qualität der Stromversorgung in Deutschland lag auch 2015 auf hohem Niveau, meldet die Bundesnetzagentur. Erneuerbare Energien haben demnach weiterhin keine negativen Auswirkungen auf die Versorgungsqualität.
Nordrhein-Westfalen fördert im Rahmen des Programms „Regenerative Energien und Energiesparen“ jetzt stationäre Batteriespeicher, die in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage mit mehr als 30 Kilowatt Leistung errichtet werden. Thüringen soll an einem ähnlichen Programm arbeiten.
Das Fachgebiet 3D-Nanostrukturierung der Technischen Universität Ilmenau will innovative Batterien entwickeln, um die Speicherkapazität im Vergleich mit herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien bei gleichen Produktionskosten drastisch zu erhöhen. Dafür erhalten die Wissenschaftler eine „Proof of Concept“-Förderung der Europäischen Union.