Kommunen: Städte und Gemeinden tun sich mit dem Bau eigener Photovoltaikanlagen noch schwer. Dabei könnten sie vielfach davon profitieren.
Solarstromförderung: Wichtigste Quelle für die Kritiker des EEG und der Solarstromvergütung ist das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI). Das RWI erkannte während der Koalitionsverhandlungen wieder einmal die Photovoltaik als Geldvernichtungsmaschine, die keine neuen Jobs schafft und nichts zum Klimaschutz beiträgt. Bei genauerem Hinsehen kann diese Argumentation jedoch nicht überzeugen.
Energiepolitik: Die neue Bundesregierung bekennt sich im Koalitionsvertrag zum weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und zum Vorrang des EEG. Anfang 2012 steht jedoch eine EEG-Novelle an. Ob schon vorher mit einer Kürzung der Solarstromvergütung zu rechnen ist, bleibt offen. Der BSW-Solar setzt auf einen Dialog mit der Politik.
Solarworld-Chef Frank Asbeck hat erneut ein Angebot für eine zusätzliche Kürzung der Photovoltaik-Förderung unterbreitet. Einem Medienbericht zufolge ist eine außerplanmäßige Senkung Mitte kommenden Jahres denkbar.
Eine aktuelle Studie verrät, was Vorstände börsennotierter Unternehmen in der Erneuerbaren-Energien-Branche in Deutschland verdienen. An der Spitze stehen die Chefs der Photovoltaik-Unternehmen. Nicht bei allen lassen sich die Spitzeneinkommen allerdings durch entsprechende Erfolge erklären.
Der Zubau von Photovoltaik-Anlagen in Deutschland war in diesem Jahr enorm. Die Bundesnetzagentur hat am Freitag genaue Zahlen veröffentlicht. Der Vergütungssatz für Solarstrom wird daher im kommenden Jahr um elf Prozent sinken.
In den kommenden drei Jahren wird die DII einen Fahrplan für den Bau solarthermischer Kraftwerke in der Sahara erarbeiten. Paul von Son ist erwartungsgemäß zum Geschäftsführer bestellt worden. Sitz der Planungsgesellschaft ist München.
Im Wert von 80.000 Euro sind in Haßleben Photovoltaik-Module entwendet worden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. In der letzten Zeit häufen sich die Diebstähle von Solarmodulen.
Die neue Bundesregierung hat sich darauf verständigt, die Zuständigkeit für erneuerbare Energien im Bundesumweltministerium zu belassen. Die Entscheidung wird von der Branche begrüßt.
Das österreichische Start-up-Unternehmen hat einem Medienbericht zufolge seine Pläne für den Bau einer Photovoltaik-Fabrik in Halle aufgegeben. Rund 1000 neue Arbeitsplätze sollten in dem Werk entstehen.