Die Regierung in Madrid hat kurz vor Weihnachten ein neues Gesetz erlassen, wonach die Förderung von Photovoltaik-Anlagen rückwirkend eingeschränkt wird. Es betrifft die Solarparks und Anlagen, die unter dem RD 661/2007 installiert wurden.
Die Unternehmensberatung geht davon aus, dass wegen der weiter sinkenden Solarförderung in Deutschland der Zuwachs bei Photovoltaik-Anlagen 2011 auf rund 5000 Megawatt sinken wird. Politiker diskutieren derzeit dennoch, die Einspeisetarife weiter abzusenken.
Mit einem Bieterverfahren will die Regierung in Peking der Zersplitterung auf dem Photovoltaik—Markt entgegenwirken. Sie legte nun fest, welche Unternehmen für die Projekte innerhalb der nationalen Förderprogramme Komponenten liefern dürfen und zu welchen Preisen.
Die Regierung in Peking unterstützt massiv seine Firmen aus den Bereichen Photovoltaik und Wind. Vor der WTO verteidigte China nun diese Beihilfen.
Der Bundesumweltminister hat nach einem Medienbericht seine Pläne zu einer Senkung der Solarförderung bekräftigt. Die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen liegen ab 1. Januar 2011 zwischen 21,11 und 28,74 Cent je Kilowattstunde.
Nach einem Medienbericht hat der Bundesverband Solarwirtschaft seine Bereitschaft erneuert, einen Teil der Kürzung der Photovoltaik-Förderung vorzuziehen.
Die steigende Kosten für den Ausbau erneuerbarer Energien könnten zu einer sinkenden Akzeptanz von Photovoltaik, Wind und Biomasse in der Bevölkerung führen. Diese Befürchtung äußerten Experten in dem aktuellen ZEW-Energiemarktbarometer.
Die aktuellen Zahlen des BDEW zeigen: erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch. Das größte Plus ist dabei im Bereich der Photovoltaik zu verzeichnen. Kritik übt der Lobbyverband vor allem an den hohen Kosten der EEG-Umlage. Eine aktuelle Studie des DIW betont hingegen den volkswirtschaftlichen Nutzen des Ökostroms.
Die Partei hat eine Anzeigenkampagne gestartet, um gegen Pläne von EU-Kommissar Oettinger zu protestieren. Er will die Förderung der erneuerbaren Energien harmonisieren.
Die Photovoltaik-Branche kann sich nicht über ein Weihnachtsgeschenk der Regierung freuen. Trotz massiver Widerstände hat der tschechische Präsident die Solarsteuer gebilligt. Sie wird zum 1. Januar 2011 in Kraft treten.