Akzeptanz: Die Bundesbürger wünschen sich mehr Sonnenenergie im Strommix und lehnen die Kürzung der Einspeisevergütung ab. Das haben mehrere repräsentative Umfragen renommierter Meinungsforschungsinstitute ergeben. Zu den Auftraggebern dieser Studien gehören auch Vattenfall und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft – also nicht nur die Solarlobby.
Zubau: Regelmäßig veröffentlicht das Umweltministerium die sogenannte Leitstudie. Hier werden die zu erwartenden Entwicklungen der Energieversorgung in Deutschland auf Basis der aktuellen Energiepolitik untersucht. Die Photovoltaik kommt dabei traditionell nicht allzu gut weg. Volker Quaschning äußert sich zu den Perspektiven für den Solarstrom.
EEG-Novelle: Eine breite Länderfront hat den vom Bundestag bereits verabschiedeten Gesetzentwurf gestoppt und in den Vermittlungsausschuss verwiesen. Nun muss ein neuer Umweltminister nach einem Kompromiss mit den Ländern suchen. Die Positionen liegen aber noch weit auseinander.
Der Wirtschaftsminister will die Förderung der Erneuerbaren ändern. Unterstützung bekommt er von Bundespräsident Joachim Gauck und dem neuen Umweltminister Peter Altmaier.
Vorstandschef Andreas Hänel hält Sanktionen gegen chinesische Photovoltaik-Hersteller nicht für sinnvoll. Sie könnten folgenschwere Gegenmaßnahmen auslösen.
Obwohl die alte französische Regierung die Einspeisevergütungen in den letzten zwölf Monaten kräftig zusammengestrichen hat, erfreuen sich Photovoltaik-Anlagen in Frankreich hoher Beliebtheit.
Der neue Bundesumweltminister hält die Probleme der deutschen Photovoltaik-Hersteller für älter als die Kürzungspläne der Bundesregierung bei der Solarförderung. Zugleich schloss Altmaier ein Anti-Dumping-Verfahren in Deutschland oder Europa gegen chinesische Wettbewerber nicht aus.
Der neue Umweltminister will die Photovoltaikbranche weiterhin unterstützen. Die Photovoltaik liege ihm sehr am Herzen, sagte er am Donnerstag in Berlin bei der Vorstellung seiner politischen Schwerpunkte. Gleichzeitig kündigte er bis zur Sommerpause einen Zehn-Punkte-Plan an.
Die Insolvenzverwaltung von Inventux hat nach vergeblichen Verhandlungen mit der Arbeitsagentur 67 Mitarbeiter vor allem aus der Produktion freigestellt.
Heute haben die vier Übertragungsnetzbetreiber den Plan für die Entwicklung der Stromnetze vorgestellt: 3.800 Kilometer sollen neu, 4.400 ausgebaut werden. Vor allem für Offshore-Windstrom, Photovoltaik spielt für den Bedarf fast keine Rolle.