Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft formuliert sieben Empfehlungen zum bidirektionalen Laden an die Politik, um die Speicherkapazität von Elektroautos für die Energiewende nutzbar zu machen.
Eine Analyse von IÖW und Leuphana Universität Lüneburg zeigt Möglichkeiten zur besseren Förderung gemeinschaftlicher Modelle der Energieversorgung durch Politik und Verwaltung. Die Potenziale seien längst nicht ausgeschöpft.
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) schätzte das Potenzial für Photovoltaik-Mieterstromprojekte ab. Im Vergleich zu einer Studie von 2017 habe sich das Potenzial für dieses Segment verfünffacht. Obwohl das „Solarpaket 1“ Verbesserung bei der Umsetzungsfähigkeit von Projekten geschaffen habe, gebe es immer noch Hemmnisse, die sich regulatorisch auflösen ließen, so das Fazit.
Die Bundesregierung hat, wie angekündigt, die Konditionen für Bürgerenergiegesellschaften bei Windkraft-Ausschreibungen verbessert. Dafür gab es Lob vom Bündnis Bürgerenergie – gepaart mit Kritik, weil Photovoltaik noch immer außen vor bleibt.
Im Auftrag von sechs Umweltorganisationen untersuchte das Institut verschiedene Geschäftsmodelle für Photovoltaik im Mehrfamilienhaus. Die Auftraggeber fordern von der Bundesregierung, den im Koalitionsvertrag vereinbarten Solarstandard endlich umzusetzen.
Die von der Regierung Anfang Juni beschlossene Resilienzbonus-Regelung wurde jetzt im Wirtschaftsausschuss behandelt. Die im Parlament nötige Mehrheit scheint derzeit noch nicht gesichert.
Während es im Stromsektor auch dank des raschen Zubaus der Photovoltaik in Deutschland gut aussieht, gibt es doch in anderen Bereichen wie dem Netzausbau für Strom und Wasserstoff noch viel zu tun. In dem Bericht „Energiewende-Monitoring“ fordert die Expertenkommission eine CO2-basierte Energiepreisreform.
Die niedrigen Börsenstrompreise führen dazu, dass es einen zusätzlichen Finanzierungsbedarf für das EEG-Konto aus dem Bundeshaushalt gibt. Im Ausschuss für Klimaschutz und Energie ging es vor allem um die Frage, wo das Geld dafür herkommen soll – und wie man in Zukunft damit umgehen will. Der BEE mahnt eine Reform der EEG-Finanzierung an.
Ein marktbasierter, technologieoffener Kapazitätsmechanismus würde den Ausbau von mindestens zwölf Gigawatt an wasserstofffähigen Gaskraftwerken in Deutschland anstoßen. Auch andere Technologien wie Batterien oder flexible Lasten könnten profitieren. Zu diesem Ergebnis kommen Energiemarkt-Analysten von Aurora Energy Research in ihrer aktuellen Studie.
Die RWTH Aachen hat sich den Batterie-Standort Europa genau angeschaut und einen Atlas zu Produktionskapazitäten von Zellen, Modulen und Systemen und Produktionsmaschinen geschaffen. Der Atlas zeigt, dass auf dem Kontinent dutzende Projekte entstehen, zahlreiche davon von europäischen Firmen.