Die Vergünstigungen für die Industrie bei Energie- und Strompreisen haben sich nach einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion im vergangenen Jahr auf rund 17 Milliarden Euro summiert. Etwa zwei Drittel davon tragen die privaten Haushalte sowie kleinere Unternehmen.
Neben politischen Hemmnissen klagt die Alpenrepublik nach Angaben des Photovoltaik-Verbands auch über Schwierigkeiten bei der Lieferung von Modulen und Wechselrichtern. Investoren in Photovoltaik-Anlagen sollten mit längeren Lieferzeiten und auch Preisanstiegen rechnen.
Der niederländische Projektierer plant in erster Linie Kraftwerke für das eigene Unternehmensportfolio zu bauen. Es wird erwartet, dass in den nächsten zwei Jahren bis zu zwei Gigawatt an Photovoltaik-Anlagen in Ungarn installiert werden.
Auf dem Weg zu einer erfolgreichen Energiewende ist dies die „nächste Großbaustelle“. In einer Studie macht Agora Energiewende, wie das Abgaben- und Umlagesystem im Sinne der Erneuerbaren verändert werden sollte. Der Berliner Think-Tank spricht sich ebenfalls für eine Finanzierung eines Teils der EEG-Umlage aus dem Bundeshaushalt oder mittels Fonds aus. Der BEE wiederum fordert ein Ende des Umweltdumpings bei Kohlekraftwerken.
Der Freistaat hat im November das Programm „Solar Invest“ aufgelegt. Wegen der anhaltend hohen Nachfrage hat Thüringen die Förderung für Photovoltaik-Anlagen, Speichersysteme und Mieterstrommodelle für das laufende Jahr sogar noch aufgestockt.
Die erste Runde der Ausschreibungen für Photovoltaik-Anlagen nach dem seit Jahresbeginn geltenden EEG ist damit mit einem durchschnittlichen, mengengewichteten Zuschlagswert von 6,58 Cent pro Kilowattstunde abgeschlossen worden. Mittlerweile läuft bereits die nächste Auktion mit Stichtag 1. Juni und erstmals können nun auch Gebote für Anlagen auf Ackerflächen in benachteiligten Gebieten abgegeben werden.
Der Überschuss für die Übertragungsnetzbetreiber trotz Rekordeinspeisung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen stieg auch im März weiter an.
Brüssel hat Bedenken, dass die Einführung der Kapazitätsreserve in Deutschland den Wettbewerb verfälschen und Kraftwerksbetreiber gegenüber Lastmanagern begünstigt. Das EU-Beihilfeverfahren soll ergebnisoffen geführt werden und zeigen, ob die Kapazitätsreserve überhaupt erforderlich ist.
Dem gemeinschaftlichen Erzeugen und Verbrauchen von erneuerbaren Energien wird von den derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen noch massiv behindert. Nach einem aktuellem Bericht des Bündnis Bürgerenergie hat das Prosuming aber das Potenzial das zentralistische Energiesystem komplett auf den Kopf zu stellen.
In der neuen Ausschreibungsrunde sind erstmals auch Zuschläge für Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten in Bayern und Baden-Württemberg möglich. In der letzten Runde lag der durchschnittliche Zuschlagswert bei 6,58 Cent pro Kilowattstunde. Mit den zusätzlichen Flächen wird er nun voraussichtlich weiter sinken.