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Märkte

Übertragungsnetzbetreiber vereinheitlichen Netzentgelte für 2023 auf 3,12 Cent pro Kilowattstunde

Die vorläufige Entscheidung basiert auf Grundlage eines Gesetzes von 2017 und beansprucht die finanziellen Zuschüsse aus dem dritten Entlastungspaket der Bundesregierung. Die Berechnung erfolgt auf Basis der Erlösobergrenzen und Absatzmengen für das kommende Jahr. Ohne staatliche Hilfe wären die Netzentgelte deutlich gestiegen, was der BDEW für die Verteilnetzebene erwartet, sofern es dort nicht auch eine politische Entscheidung zur Entlastung gibt.

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Solarwatt weitet Angebot für THG-Quotenhandel aus

Zu den ersten Kunden des Dresdner Photovoltaik-Unternehmens gehört Kiwigrid mit seiner Elektrofahrzeugflotte. Die technische Abwicklung und den Verkauf der Zertifikate übernimmt eQuota. Pro Elektrofahrzeug garantiert Solarwatt 300 Euro im Jahr.

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Versicherungskonzern Gothaer steigt mit zehn Millionen Euro bei Wegatech ein

Der überregionale Anbieter von Photovoltaik-Anlagen, Speicher, Wärmepumpen und Ladesäulen will das Kapital für das Wachstum im B2B-Bereich nutzen. Zudem soll das Energy-as-a-Service-Geschäft aus- und eigene Handwerker-Teams aufgebaut werden.

Meyer Burger will 250 Millionen Schweizer Franken für eine schnelle Skalierung auf 3 Gigawatt

Nach dem Abschluss einer Liefervereinbarung mit dem US-Projektentwickler DESRI will der Schweizer Photovoltaik-Hersteller nun rasch seine Produktionskapazitäten für Heterojunction-Solarzellen und -Solarmodule ausbauen. Eine außerordentliche Generalversammlung soll den Weg für eine ordentliche Kapitalerhöhung freimachen und der Bruttoerlös dann in den Kapazitätsausbau in Deutschland und den USA fließen.

Baden-Württemberg will Photovoltaik-Pflicht auf landeseigene Gebäude ausweiten

Der Sommer mit 24 Tagen, an denen die Temperaturen auf über 30 Grad Celsius kletterten, gebe Anlass die Anstrengungen des Landes in Richtung Klimaneutralität nochmals zu verschärfen. So will die Landesregierung die erste werden, die rechtsverbindliche Sektorenziele einsetzt. Außerdem soll die bereits bestehende Photovoltaik-Pflicht noch ausgedehnt werden.

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Wie sich die EU-Kommission Gaspreisdeckel und Gewinnabschöpfung am Strommarkt vorstellt

In einer Sondersitzung kommen die Energieminister der Europäischen Union am Freitag in Brüssel zusammen und beraten über tiefgreifende Einschnitte in die Gas- und Strommärkte. Ein nicht-öffentliches Papier, das pv magazine vorliegt, zeigt den Vorschlag der Kommission, der einen Dreiklang aus reduzierten Preisen, Verbrauchsreduktion und solidarischer Verteilung von Energie innerhalb der EU enthält.

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HPS verzeichnet deutlich steigende Nachfrage nach seinem All-in-one-Speichersystem „Picea“

300 seiner Ganzjahresspeicher hat das Unternehmen bereits verkauft. Für die Zukunft rechnet HPS aber mit wesentlich höheren Absatzzahlen, wofür es seine Vertriebsstrukturen und sein Partnernetzwerk weiter ausbaut.

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EIB: Vaillant erhält 120 Millionen Euro für Ausbau von Wärmepumpengeschäft

Wärmepumpen sind gefragt wie nie zuvor. Mit einer Finanzspritze will die Europäische Investitionsbank nun für schnelleren Nachschub sorgen.

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Saint-Gobain steigt bei Schweizer Photovoltaik-Hersteller Megasol ein

Zu den Details der Vereinbarung haben die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Die Minderheitsbeteiligung von Saint-Gobain eröffnet Megasol einen neuen Kundenkreis und der französische Industriekonzern erweitert sein Portfolio an gebäudeintegrierten Photovoltaik-Lösungen.

Strommarkt: Preise noch bis Ende des Jahrzehnts bei deutlich über 100 Euro pro Megawattstunde

Die Energiepreise gehen durch die Decke, während EU-Kommission und Bundesregierung überlegen, wie sich das Ausmaß der Krise eindämmen lässt. Mirko Schlossarczyk ist Partner beim Energiemarktanlysten Enervis Energy Advisors und sagt, dass sich der Markt bis zum Ende des Jahrzehnts auf ein sehr hohes Preisniveau einstellen kann. Im Interview mit pv magazine erklärt der Betriebswirt, der seit 2003 in der Energiewirtschaft aktiv ist, wie die hohen Preise zustanden kommen, warum die Merit-Order unangetastet bleiben sollte und warum ein Strompreisdeckel das falsche Signal für die Erneuerbare setzt. Die hohen Preise sind aus seiner Sicht ein Symptom, jedoch nicht die Ursache des Übels.

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