Ein internes RWE-Papier zur Kraftwerksstrategie, das pv magazine vorliegt, formuliert klare Forderungen für die T-5-Auktionen. Verschärfte Zehn-Stunden-Kriterien, Local-Content-Vorgaben und eine höhere Preisobergrenze würden die Ausschreibungen deutlich zugunsten von Gaskraftwerken verschieben.
Der Speicherboom trifft auf überlastete Verfahren und unklare Zielbilder. Ein Diskussionspapier von über 50 Unternehmen aus Netz- und Speicherbranche skizziert Reformen bei Netzanschluss, flexiblen Netzanschlussvereinbarungen, Netzentgelten und Co-Location.
Die Reaktionen auf die Eckpunkte zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz sind überwiegend kritisch. Begrüßt wird, dass es zumindest einen Zeitplan gibt und dass die bestehende Förderung erhalten bleiben soll. Die Grüngasquote wird meist skeptisch bis ablehnend bewertet.
Ein Positionspapier des Fraunhofer IEE schlägt vor, große Batteriespeicher im Mittelspannungsnetz frühzeitig auf netzbildende Funktionen vorzubereiten. Mit dem Konzept „Grid-Forming Readiness“ soll die regulatorische Lücke zwischen heutiger Planung und Betrieb und künftigen noch unbekannten Anforderungen und Bedarfen an netzbildenden Funktionen geschlossen werden.
Der Montagesystemhersteller und sein Tochterunternehmen kündigen eine Erweiterung ihrer Zusammenarbeit an mit dem Ziel, Installateuren und Fachpartnern einen „integrierten Ansatz für moderne Photovoltaik-Anlagen“ im privaten und gewerblichen Bereich anzubieten. Im Fokus steht dabei das Monitoring- und Steuerungstool „liveX“.
Mit einer Pipeline durch die Ostsee rückt Finnland als potenzieller Wasserstofflieferant für Deutschland näher. Beide Länder beabsichtigen, Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette anzustoßen.
Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung Polens erreichte bis Ende vergangenen Jahres 24,8 Gigawatt. Der Zuwachs 2025 war vor allem durch gewerbliche und Großanlagen getrieben.
Der Energiemanager des Konzerns erfüllt die Vorgaben aus Paragraf 14a EnWG und ist kombinierbar mit verschiedenen Energielösungen und Stromtarifen. Photovoltaik- und Wärmepumpen-Fachbetriebe, die das Gerät von Eon bei Privatkunden verbauen und noch weitere Serviceverträge abschließen, können sich bis zu 120 Euro Prämie pro Endkunden sichern.
Das neue Stimmungsbarometer von Uni Graz, Deloitte und Wien Energie zeigt eine weiterhin große, aber rückläufige Mehrheit für den Erneuerbaren-Ausbau. 67 Prozent der Befragten sind für mehr Photovoltaik-Dachanlagen, Freiflächen-Solarparks erreichen nur 45 Prozent Zustimmung.
Ein Whitepaper von 8energies, Enspired und Goldbeck Solar untersucht die Wirtschaftlichkeit von Co-Location-Graustromspeichern an Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Durch geteilte Infrastrukturkosten und die zusätzliche Monetarisierung des Netzanschlusses lässt sich der interne Zinsfuß eines Projektes je nach Szenario um bis zu knapp 30 Prozent steigern.